Litauen, litauisch Lietuva, amtlich Lietuvos Respublika, deutsch Republik Litauen, Staat in

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 6. 11. 1992 in Kraft getretenen Verfassung ist Litauen eine Republik mit einem parlamentarisch-präsidialem Mischsystem. Staatsoberhaupt ist der

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Recht

Nach der Erlangung der Unabhängigkeit wurde eine umfassende Reform der Rechtsordnung

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge aus der Zeit der ersten Republik (1918–40) wurde am 18. 11. 1988 wieder eingeführt

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Nationalfeiertag

Der 16. 2. erinnert an die Gründung der Republik Litauen 1918. Am

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Verwaltung

Litauen ist administrativ in 60 selbstverwaltete Gemeinden (litauisch Savivaldybės) untergliedert, die

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Parteien

Litauen verfügt über ein breit gefächertes Parteienspektrum. Wichtige Parteien sind die Litauische Sozialdemokratische Partei (LSDP; entstanden 2001 durch Zusammenschluss von Litauischer Sozialdemokratischer Partei

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Gewerkschaften

Größter Gewerkschaftsverband ist die Litauische Gewerkschaftskonföderation, die 2002 durch Fusion des

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Bildungswesen

Das Bildungswesen wurde Anfang der 1990er-Jahre umfassend neu geregelt, 1999 wurde mit der Umstrukturierung des Schul- und Hochschulsystems begonnen. Oberste Schulbehörde auf allen

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Medien

Die Medienlandschaft ist vielfältig und spiegelt ein breites Meinungsspektrum wider. Presse: Die größten Tageszeitungen sind »Lietuvos rytas« (»Litauischer Morgen«, gegründet 1990), »Vakaro

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Armee beträgt etwa 11 500 Mann. Das Heer (rund 8 200 Soldaten) ist gegliedert in eine Infanteriebrigade,

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Landesnatur

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Landschaft

Das im Nordwesten der Osteuropäischen Ebene gelegene Land ist geprägt von Reliefformen, die pleistozäne Inlandeisgletscher nach ihrem Rückzug hinterließen (Grundmoränen, Endmoränenzüge, zahlreiche Seen, Hoch- und Niedermoore). Im zentralen Landesteil liegt in einer Höhenlage von 35–90 m über dem Meeresspiegel die zum Teil versumpfte Mittellitauische Ebene, die in südwestlicher

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Klima

Litauen hat an der Küste gemäßigtes Seeklima, im Inland dagegen ein

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Vegetation

Litauen liegt in der klimatisch gemäßigten Mischwaldzone; 35 % des Territoriums werden von Waldflächen eingenommen. Auf trockenen Sandböden

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus Litauern (86,7 %), Polen (5,6 %), Russen (4,8 %), Weißrussen (1,3 %) und Ukrainern (0,5 %) zusammen; 1,1 % gehören anderen Volksgruppen an. Die polnische Minderheit siedelt vor allem im Südosten des Landes; die russische in Klaipėda, im Memelland

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit, stellt alle Religionsgemeinschaften rechtlich gleich und schließt die Etablierung einer Staatsreligion ausdrücklich aus.

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Litauen war bis zur Angliederung an die Sowjetunion 1940 ein Agrarland, das sich erst während sowjetischer Zeit mit dem Ausbau der industriellen Basis zu einem

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Bodenschätze

Litauen ist arm an natürlichen Rohstoffen. Erschlossen und abgebaut werden geringe

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Energiewirtschaft

Litauen verfügt nur über ein geringes Potenzial an Brennstoffreserven. Rohöl, Erdgas

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Industrie

Eine verstärkte Industrialisierung Litauens begann erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie orientierte sich weniger an den

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Landwirtschaft

Der Agrarsektor, in dem rund 9 % aller Beschäftigten tätig sind, hat

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Forstwirtschaft

Der Waldreichtum Litauens bildet die Basis einer intensiven Forstwirtschaft und holzverarbeitenden

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Fischerei

Neben der Binnen- und Küstenfischerei wird auch Hochseefischerei betrieben (Fangmenge 2013:

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Tourismus

2015 besuchten etwa 1,13 Mio. ausländische Touristen (vor allem aus Polen, Deutschland, Russland, Weißrussland und Lettland) das Land. Touristische Anziehungspunkte sind die Kurische Nehrung mit den

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Außenwirtschaft

Seit 2009 hat Litauen eine negative Handelsbilanz (Einfuhr 2017: 28,8 Mrd.

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Verkehr

Litauen ist ein wichtiges Transitland zwischen Russland, den anderen baltischen Ländern und Mitteleuropa. Insgesamt ist das

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Geschichte

Vom Aufstieg zur europäischen Großmacht bis zum Ende der polnisch-litauischen Union: Schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit haben die Vorfahren der Litauer den Unterlauf der Memel und das Tal der Neris besiedelt. In der Epoche der Kreuzzüge konnten sie sich gegen den Deutschen Orden militärisch behaupten (etwa 1230–1410), obwohl sich gegen die (bis 1385) überwiegend heidnischen Litauer zahlreiche Kriegszüge richteten (v. a. die so genannten Preußen- oder Litauerreisen abendländischer Adliger). Um 1240 gelang es Großfürst Mindaugas (Mindowe), die litauischen Stämme zu

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Informationen zur litauischen Kultur

Informationen zur litauischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Litauen. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/litauen