Bhutan, amtlich Dzongkha Druk Yul [tibetisch »Drachenreich«], deutsch Königreich Bhutan, Staat

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der Verfassung vom 18. 7. 2008 ist Bhutan eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber

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Recht

Das Zivil- und das Strafrecht basieren auf indischem Recht und auf

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge ist von der Unterecke am Liek zur Oberecke des fliegenden Endes Gelb über Rot diagonal geteilt. Auf der

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Nationalfeiertag

Der 17. 12. erinnert an die Einführung der Monarchie 1907.

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Verwaltung

Bhutan gliedert sich in 20 Distrikte (Dzongkhags), die in der Mehrzahl

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Parteien

Bis 2007 waren politische Parteien verboten. Die wichtigsten Parteien sind heute

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Gewerkschaften

Gewerkschaften und berufsständische Verbände sind in Bhutan unbekannt.

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Bildungswesen

Bis zum Aufbau eines modernen Bildungswesens in den 1960er-Jahren waren Klöster die alleinigen Bildungsstätten.

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Medien

Die als Mitteilungsblatt der Regierung 1965 gegründete »Kuensel« war lange Zeit das einzige

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der bhutanischen Armee beträgt etwa 6 000 Mann. Gegliedert ist

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Landesnatur

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Landschaft

Bhutan ist ein Gebirgsland. An der Südabdachung des östlichen Himalaja gelegen, wird seine großräumige landschaftliche Gliederung durch eine orografische Dreiteilung bestimmt: die vergletscherten Hauptketten

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Klima

Während die Stauregen des Südwestmonsuns (Juni bis Oktober) in den Siwalikketten

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus drei großen Gruppen zusammen: Die größte Gruppe bilden die Sharchop in Mittel- und Ostbhutan. Sie sind Anhänger der alttibetischen Nyingmapa-Richtung des Buddhismus; ihre Sprache ist das Sharchopkha. Die tibetomongolische Ngalong

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Religion

Etwa 75 % der Bevölkerung sind Buddhisten; die Nachfahren der Einwanderer aus Nepal

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Vor 1960 war Bhutan bis auf geringe Handelsbeziehungen zu Tibet und Indien ein geschlossenes Land und zählte

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Landwirtschaft

Nur etwa 14 % der Gesamtfläche Bhutans werden landwirtschaftlich genutzt, besonders in den Flusstälern und im südlichen

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Forstwirtschaft

Rund 86 % des Landes sind mit Wäldern bedeckt. Der kommerziellen Nutzung

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Bodenschätze

Von Bhutans bekannten Bodenschätzen werden Kalkstein, Dolomit, Gips, Steinkohle, Quarzit, Talk,

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Energiewirtschaft

Bhutan deckt seinen Strombedarf zu über 99 % aus Wasserkraft und exportiert

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Industrie

Die Industrie Bhutans wird von wenigen Großbetrieben dominiert (vor allem Produktion

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Tourismus

Bhutan öffnete sich erst 1974 für den Fremdenverkehr. Seither stieg die

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Außenwirtschaft

Bhutans Außenhandelsbilanz ist mit wenigen Ausnahmen defizitär (Importwert 2012: 622 Mio.

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Verkehr

Seit dem Bau der ersten Straße 1962 wurde das befahrbare Straßennetz

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Geschichte

Bis zum 7./8. Jahrhundert, als von Tibet und Indien aus der Buddhismus in Bhutan eingeführt wurde, ist die Entwicklung des Landes weitgehend unbekannt; eine Besiedelung seit 4 000 Jahren ist jedoch nachgewiesen. Zu den ältesten Bevölkerungsgruppen gehörten insbesondere die Sharchop. Mitte des 8. Jahrhunderts führte der indische Buddhistenmissionar Padmasambhava (in Bhutan besser bekannt unter dem Namen Guru Rinpoche) den Buddhismus in Form der alttibetischen Nyingmapa-Schule ein und gründete an verschiedenen Orten Felsenklöster (u. a. Taktsang [Tigernest] im Parotal). Etwa seit dem 9. Jahrhundert drangen die

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Weitere Medien

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Bhutan: Punakha Dzong

Bhutan: Die Festung Punakha Dzong liegt nicht

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Quellenangabe
Brockhaus, Bhutan. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/bhutan