Eritrea, amtlich deutsch Staat Eritrea, Staat in Nordostafrika am Roten Meer,

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Staat und Recht

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Verfassung

Die am 23. 5. 1997 von der Verfassunggebenden Versammlung verabschiedete Verfassung bestimmt Eritrea als präsidiale Republik. Die Umsetzung der Verfassung wurde jedoch 1998

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Recht

Das Gerichtswesen ist zweigeteilt. Höchste Instanz ist der Oberste Gerichtshof, dessen Richter vom Präsident berufen werden. Daneben

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge ist Grün über Blau mit einem roten Dreieck vom

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Nationalfeiertag

Der 24. 5. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1993.

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Verwaltung

Eritrea ist in 6 Regionen gegliedert, die 1995 aus den zuvor

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Parteien

Bisher einzige legale Partei ist die 1994 aus der Eritrean People's

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Gewerkschaften

Einheitsgewerkschaft ist die National Confederation of Eritrean Workers (NCEW).

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 7. bis 14. Lebensjahr. Das Schulsystem gliedert

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Medien

Der gesamte Medienbereich einschließlich des Internets unterliegt strikten staatlicher Zensur und Kontrolle. Private Medien

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Armee (Wehrdienstdauer 16 Monate) lässt sich nicht exakt

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Landesnatur

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Landschaft

Eritrea erstreckt sich längs der Korallenküste des Roten Meeres und hat eine Küstenlänge von fast 1 000 km. Die südliche Küstenebene

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Klima

Eritrea liegt in den Tropen und hat im Tiefland tropisches, im

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung besteht im Wesentlichen aus neun Ethnien, die – ähnlich wie in Äthiopien – den äthiosemitischen, kuschitischen und nilosaharanischen Sprachgruppen zugerechnet werden. Die größten Gruppen sind die Tigray (50 %), die mehrheitlich im Hochland als sesshafte Bauern beheimatet sind, und

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit; Religionsgemeinschaften unterliegen der Pflicht der staatlichen Registrierung.

Die dominierenden Religionen sind das Christentum

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Eritrea ist eines der ärmsten Länder der Erde. Dreißig Jahre andauernder Krieg, Korruption und Dürreperioden haben zum Niedergang der

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Landwirtschaft

Etwa 60 % der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft, die vor allem für den

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Fischerei

Eritrea besitzt reiche, zunehmend von ausländischen Fangflotten befischte Fanggründe. Garnelen, Hummer

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Bodenschätze

Das Land verfügt über beträchtliche Rohstoffvorräte (u. a. Gold, Silber, Kupfer, Zink),

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Industrie

Vor der Unabhängigkeit war die heutige Hauptstadt Asmara neben Addis Abeba

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Tourismus

Kriege, unzureichende Versorgung und fehlende Infrastruktur machen den Aufbau eines kommerziellen

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz des Landes ist annähernd ausgeglichen (geschätzter Einfuhrwert 2016: 286,3

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Verkehr

Im Bürgerkrieg wurde die einzige Eisenbahnlinie zwischen Akordat (über Asmara) und

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Geschichte

An der Küste Eritreas, die im 10.–19. Jahrhundert von Arabern, Türken und Ägyptern sowie Äthiopiern dominiert wurde, setzten sich ab 1882 die Italiener fest und erklärten Eritrea 1890 zur Kolonie. Das Hochland stand in dieser Zeit überwiegend unter äthiopischem Einfluss. Italien expandierte 1895–96 weiter nach Äthiopien, erlitt aber am 1. 3. 1896 die historische Niederlage von Adua und beschränkte sich seitdem auf den wirtschaftlichen Ausbau Eritreas. Die in den 1930er-Jahren einsetzende Siedlerbewegung aus Italien löste einen erheblichen Aufschwung der eritreischen Wirtschaft aus.

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Eritrea. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/eritrea