Zölibat [spätlateinisch caelibatus »Ehelosigkeit (des Mannes)«, zu caelebs »ehelos«] das, auch der, -(e)s, die aus religiösen Motiven gewählte Ehelosigkeit, besonders die den Geistlichen der lateinischen Kirche sowie zum Teil der unierten Ostkirchen auferlegte Standespflicht, nicht zu heiraten. Nach katholischem Kirchenrecht dürfen Geistliche (Diakone, Priester und Bischöfe) nicht heiraten und sind zu völliger geschlechtlicher Enthaltsamkeit verpflichtet (c. 277 CIC). Die Verpflichtung

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Werke

Weiterführende Literatur:

K. Hagemann: Der Zölibat der römisch-katholischen Kirche (1971);
G. Denzler: Das Papsttum u. der
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Quellenangabe
Brockhaus, Zölibat. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/zölibat