Diphtherie [zu griechisch diphthéra »gegerbte Haut«, »Fell« (wohl wegen der »häutigen« Beläge auf den Tonsillen und den Schleimhäuten verschiedener Organe)] die, -/...ˈri|en, Medizin: volkstümlich Rachenbräune, seltene, akute, durch das grampositive Corynebacterium diphtheriae hervorgerufene, meldepflichtige Infektionskrankheit, die in Ländern mit weitgehendem Impfschutz nur selten auftritt.

Pathogenese: Die Diphtheriebakterien werden durch Tröpfcheninfektion übertragen (Inkubationszeit in der Regel 2–5 Tage) und sind zur Erhärtung der Diagnose im Schleimhautabstrich und in Kulturen mikroskopisch nachweisbar. Kennzeichne einer Infektion ist die Bildung

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Quellenangabe
Brockhaus, Diphtherie (Medizin). http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/diphtherie-medizin