Chemie [ç-; arabisch, bis um 1800 Chymie; vermutlich zurückgebildet aus Alchemie

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Fachrichtungen der Chemie

Die Bezeichnung allgemeine Chemie ist v. a. im englischen Sprachraum üblich. Sie beinhaltet die wissenschaftlichen Grundlagen der Chemie, ihre Fachsprache und Arbeitsweise. Die allen Teilgebieten gemeinsamen Grundlagen, z. B. Aufbau der Atome, chemische Bindungen, Säure-Base-Theorien, werden im deutschen Sprachraum meist in der anorganischen Chemie gelehrt. Die klassische Unterteilung in anorganische und organische Chemie wurde im 19. Jahrhundert vorgenommen, als angenommen wurde, dass Stoffe der organischen Chemie nur mithilfe einer »vis vitalis« über tierische oder pflanzliche Organismen aufgebaut werden können. Seit aber F. Wöhler

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Geschichte

Die Anfänge der Chemie entstanden aus der Alchemie etwa seit dem 17. Jahrhundert. Doch schon Ägypter und Babylonier besaßen chemisch-technisches Wissen, das in Ägypten im 2.–3. Jahrhundert n. Chr. seine naturphilosophische Deutung und Ausgestaltung erfuhr. Daneben wurden Fragen der Mischung von Elementen in den natürlichen Stoffen und das Problem der »minima naturalia« (Aristoteles) behandelt, die jedoch keine chemischen Erkenntnisse im heutigen Sinne erbrachten. – Die lebhafte Pflege der Alchemie durch die arabische Wissenschaft und im mittelalterlichen Abendland führte zur Entdeckung neuer Stoffe und zu

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Werke

Weiterführende Literatur:

R. E. Dickerson u. I. Geis: Chemie. Eine lebendige u. anschauliche Einführung (Neuausgabe 1990);
M. Wilke: Basiswissen Chemie. Allgemeine Chemie, anorganische Chemie, organische Chemie, technische Verfahren (2000);
G. Baars
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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Chemie. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/chemie-20