Das Rollbild zeigt einen Vater - Shotoku Taishi, »Prinz Shotoku« - mit seinen zwei Söhnen. Es gilt als ältestes erhaltenes Beispiel japanischer Porträtmalerei und hängt im »Schatzhaus« des Horyu-ji, im »Kloster, in dem die buddhistische Lehre blüht«. Dessen Errichtung geht auf die Initiative dieses Prinzen zurück, dem Japan viel zu verdanken hat: die Übernahme der chinesischen Schrift, des chinesischen Kalenders und chinesischer Verwaltungsverfahren, die Einführung einer Verfassung und insbesondere die Annahme und Durchsetzung

(73 von 506 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Das Kloster eines Prinzen. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/buddhistische-heiligtumer-von-horyu-ji-welterbe/das-kloster-eines-prinzen