Vietnam [vɪεtˈnam, viˈεtnam], amtlich vietnamesisch

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der Verfassung vom 15. 4. 1992 (mehrfach revidiert) ist Vietnam eine sozialistische Republik. Die Verfassung

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Recht

Das Staatsorganisations- und Sicherheitsrecht entspricht dem Vorbild sozialistischer, das Wirtschaftsrecht dagegen

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde im Norden am 30. 11. 1955 angenommen und nach dem Vietnamkrieg auf den

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Nationalfeiertag

Der 2. 9. erinnert an die Proklamation der Republik 1945.

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Verwaltung

Vietnam ist in 8 Regionen mit 58 von gewählten Volksräten regierten

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Parteien

Im Rahmen eines Einparteiensystems besitzt die Kommunistische Partei Vietnams (KPV, Dang

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Gewerkschaften

Dem offiziellen Allgemeinen Gewerkschaftsbund Vietnams sind 18 Einzelgewerkschaften angeschlossen. Unabhängige Gewerkschaften

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Bildungswesen

Es bestehen allgemeinbildende, unentgeltliche Einheitsschulen; 1996 wurde die neunjährige (6.–14. Lebensjahr) Schulpflicht

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Medien

Sämtliche Medien unterstehen der Kontrolle des Ministeriums für Kultur und Information, das Internet wird staatlich reguliert. – Presse: Es gibt rd. 600 Zeitungen und Zeitschriften.

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 24, bei Luftwaffe und Marine 36 Monate) beträgt etwa 455 000

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Landesnatur

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Landschaft

Vietnam hat eine Längserstreckung von rd. 1 750 km. Seine größte Breite erreicht es mit 600 km im Norden, es verengt sich dann im mittleren Abschnitt auf 60 km und weitet sich im Süden nochmals auf 350 km aus. Die Hauptlebensräume sind die Aufschüttungstiefländer, die Deltas des Roten Flusses im Norden (Tongking [vietnamesisch Bǎc Bô]) und des Mekong im Süden (Cochinchina [vietnamesisch Nam Bô]) mit den städtischen Zentren Hanoi beziehungsweise Ho-Chi-Minh-Stadt.

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Klima

Das Klima ist tropisch-monsunal; allerdings ist der Wechsel zwischen regenbringendem sommerlichen Südwestmonsun und trockenem

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Vegetation

Die natürliche Vegetation setzt sich in den Gebirgs- und Luvlagen vor

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die ethnische Zusammensetzung weist große regionale Unterschiede auf. 86 % der Bevölkerung gehören zum Staatsvolk der Vietnamesen (Kinh), die vornehmlich in den Deltaregionen, den agrarischen Gunsträumen (»Reiskammern«) des Landes leben. Die Chinesen sind vor allem in den Städten des Südens anzutreffen, während die Mehrheit der übrigen 52 Minderheiten die

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und bindet die religiöse Tätigkeit an den allgemeinen staatlichen Gesetzesrahmen. Die Religionsgemeinschaften unterliegen der Pflicht zur Registrierung, ihre soziale Betätigung wird zunehmend toleriert. Offiziell allerdings

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Das Ende des 1. Indochinakrieges führte 1954 zur Teilung Vietnams. Von da an entwickelten sich zwei voneinander getrennte Staaten, die unterschiedlichen Wirtschaftssystemen angehörten. Nord-Vietnam übernahm ein sozialistisch orientiertes Entwicklungsmodell sowjetischer und chinesischer Prägung; Süd-Vietnam behielt das kapitalistische System. Nach dem 2. Indochinakrieg übertrug Nord-Vietnam

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Industrie

Die Industrie hat sich seit Beginn der 1990er-Jahre zum dynamischsten Wirtschaftssektor entwickelt. Der Industriesektor (einschließlich Bergbau

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Bodenschätze

Mineralische Bodenschätze finden sich fast ausschließlich im Norden des Landes (Provinz Quang Ninh). Von

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Energiewirtschaft

Die Stromerzeugung beträgt (2014) 141,2 Mrd. kWh. Die elektrische Energie wird überwiegend durch Erdgas- (43,9 %)

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Landwirtschaft

Trotz des industriellen Wachstums und abnehmender Bedeutung der Landwirtschaft ist Vietnam immer noch ein Agrarland. 2014 waren rd. 47 % der Erwerbstätigen

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Forstwirtschaft

Die Waldfläche beträgt 15,5 Mio. ha. Das Land leidet immer noch unter

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Fischerei

Der Hochseefischerei kommt traditionell eine bedeutende Rolle in der Wirtschaft zu

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Tourismus

Aufgrund deutlicher Verbesserungen im touristischen Angebot stieg die Zahl der ausländischen Gäste von 670 000 (1993) auf 7,87 Mio. (2014). Die meisten Besucher kommen aus China, den USA, Südkorea, Japan und Kambodscha. Die Einnahmen aus dem Tourismus beliefen sich 2013 auf 7,5 Mrd. US-$. Das Land verfügt über große landschaftliche und kulturhistorische Tourismuspotenziale. Landschaftlich reizvoll sind

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Außenwirtschaft

Die außenwirtschaftliche Öffnung im Zuge des Transformationsprozesses führte zu einem sprunghaften

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Verkehr

Seit Beginn der Systemtransformation erfolgte mit Entwicklungshilfe eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

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Geschichte

Frühzeit: Auf dem Gebiet des heutigen Vietnam bestand im Süden vom 2. bis 6. Jahrhundert das Reich Funan, nördlich anschließend bis zur Landesmitte vom 2. bis 15. Jahrhundert das von den Cham getragene Reich Champa. Der Beginn der Geschichte der Vietnamesen ist dagegen schwer zu erfassen. Sie traten zuerst im Deltabereich des Roten Flusses auf. Ihr Name (älteste Form Lac, Lac Viet) ist mit der frühesten Bronzekultur Südostasiens verknüpft, der Dongsonkultur (1. Jahrtausend v. Chr.). Als erster vietnamesischer Staat gilt das halblegendäre Königreich Van

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Informationen zur vietnamesischen Kultur

Informationen zur vietnamesischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Vietnam. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/vietnam