Russland, Russische Föderation, Abkürzung RF, Russländische Föderation, amtlich russisch Rossiskaja Federazija, Staat in Osteuropa und Nordasien (Sibirien

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der durch Referendum vom 12. 12. 1993 angenommenen Verfassung (in Kraft seit 25. 12. 1993; danach Änderungen) ist Russland eine föderative Republik mit Präsidialsystem. Menschen- und Bürgerrechte sind formal garantiert.

Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Vorsitzender des Sicherheitsrats ist der mit weitgehenden Vollmachten ausgestattete Präsident der Republik (für 6 Jahre direkt gewählt; einmalige unmittelbare Wiederwahl zulässig). Im ersten Wahlgang ist die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, der zweite Wahlgang dient als Stichwahl. Der Präsident bestimmt die Richtlinien der Politik, kann

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Recht

Die staatliche Gerichtsbarkeit gliedert sich in Verfassungs-, Arbitrage- (auch Handels- oder Wirtschaftsgerichtsbarkeit genannt) und ordentliche Gerichtsbarkeit. In den letzten Jahren gewinnt zudem die private Schiedsgerichtsbarkeit immer mehr an Bedeutung (Gesetz über Schiedsgerichte von 2002). Die Gerichtsordnung ist in der Verfassung und im Gerichtsverfassungsgesetz von 1996 geregelt. Die Gerichte sind, mit Ausnahme der Verfassungsgerichte der Föderationssubjekte, Föderationsgerichte; auch die Friedensrichter sind nicht der Föderation zuzuordnen.

Die ordentliche

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Flagge und Wappen

Die heute gültige Nationalflagge entspricht der Handelsflagge des Zarenreichs; sie wurde während des Putsches im August 1991 wieder eingeführt.

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Nationalfeiertag

Nationalfeiertag ist der 12. 6. (Tag Russlands). Das Datum bezieht sich auf

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Verwaltung

Zur Russischen Föderation gehören 83 Föderationssubjekte: 21 Republiken, 9 Regionen (Krai), 46 Gebiete (Oblast), 2 bundesunmittelbare Städte (Moskau, Sankt Petersburg) sowie 1 autonomes Gebiet (Awtonomnaja oblast) und 4 autonome Kreise (Awtonomny okrug); es besteht kein Sezessionsrecht. Die Eingliederung der Föderationssubjekte Nummer 84 (Republik

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Parteien

Das Parteiensystem war bis 2001 stark aufgefächert; nach Verabschiedung des neuen Parteiengesetzes

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Gewerkschaften

Als Nachfolgeorganisation des »Zentralrates der sowjetischen Gewerkschaften« wurde 1990 die »Föderation

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Bildungswesen

Das Bildungssystem litt zu Beginn der 1990er-Jahren wegen großer Haushaltslücken im Zuge des Transformationsprozesses unter erheblichen materiellen und personellen Einbußen. Dies führte zu deutlichen Verschlechterungen in der Ausbildung. Das Bildungsgesetz von 1992 hob das Bildungsmonopol des Staates auf und schuf den Freiraum für die Entstehung neuer – privater – Schul-, Berufsschul- und Hochschultypen. Mit dem »Gesetz zur Modernisierung des Bildungswesens« (2002) nahm der Staat wieder größeren Einfluss auf die Bildungspolitik. Neben

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Medien

Die russische Medienlandschaft hat seit 1989 einen mehrstufigen Wandlungsprozess erlebt. Einer Phase relativer Meinungs- und Pressefreiheit zu Beginn der 1990er-Jahre mit der Neugründung zahlreicher privater unabhängiger Medien folgte 1994/95 eine Zeit der Entstehung von Medienimperien, in der sogenannte Oligarchen zu Inhabern von Medienunternehmen wurden und Staatskonzerne wie Gazprom und Lukoil Oil Company als Hauptgesellschafter der großen überregionalen Fernsehsender auftraten. Nach dem Amtsantritt Präsident W. Putins im März 2000 kam es zur Zerschlagung der oppositionellen Mediengruppen und damit zum Beginn einer Periode

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Armee (Wehrdienstdauer seit 2008 12 Monate) beträgt rund 771 000 Mann. An paramilitärischen Einheiten stehen rund 489 000 Mann zur Verfügung, u. a. 170 000 Mann der »Inneren Truppen« (dem Innenministerium unterstellt) und 160 000 Mann Grenztruppen (direkt dem Präsidenten unterstellt). Im März 2016 erfolgte die Ankündigung, die »Inneren Truppen« mit Sonderpolizeieinheiten in

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Landesnatur

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Landschaft

Russland erstreckt sich in West-Ost-Richtung über mehr als 9 000 km von der Danziger Bucht (Gebiet Kaliningrad) im Westen (19° 38 östlicher Länge) bis zum Kap Deschnjow (Tschukotka) an der Beringstraße im Osten (169° 40 westlicher Länge) und in Nord-Süd-Richtung bis 4 000 km vom Nordpolarmeer (nördlichster Punkt auf der Rudolfinsel des Franz-Josef-Landes, 81° 49 nördlicher Breite, nördlichster Festlandspunkt Kap Tscheljuskin auf der Halbinsel Taimyr, 77° 43 nördlicher Breite)

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Klima

Russland hat Anteil an sehr unterschiedlichen Klimazonen, vom Bereich des arktischen Klimas entlang der Nordküste bis zum feuchtsubtropischen Klima an der Schwarzmeerküste in der Region Krasnodar. Der größte Teil des Landes gehört jedoch

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Vegetation

Fast 50 % der Fläche Russlands sind waldbedeckt. Tundra, Sümpfe, Seen und Hochgebirge nehmen rd. ein Viertel der Fläche ein.

Die arktischen Inselgruppen liegen zum größten Teil im Gürtel der polaren Kältewüsten, ebenso der Norden der Halbinsel Taimyr und Teile des Anadyrberglands. Die Tundrenzone, die sich in einem 50 km (im europäischen Teil) bis 300 km (im asiatischen Teil) breiten Streifen von Westen nach Osten erstreckt, hat fast immer eine zusammenhängende Vegetationsdecke aus Flechten, Moosen, Zwergbirken, Zwergsträuchern, sommergrünen Halbsträuchern und ausdauernden

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Tierwelt

Im klimatisch gemäßigten europäischen Teil des Landes gibt es noch zahlreiche Ähnlichkeiten mit der Tierwelt Mitteleuropas, während sich die Fauna Sibiriens nach Osten hin mehr und mehr von dieser unterscheidet. Große Unterschiede bestehen aber auch zwischen der arktisch-borealen Fauna des Nordens, der der kontinental-subtropischen Wüsten und Steppen des Südens und der Tierwelt der

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Nach der Volkszählung von 2010 haben die Russen einen Anteil von 80,9 % an der Bevölkerung. Unter den mehr als 200 nationalen Minderheiten bilden die Tataren mit 3,9 % die größte ethnische Gruppe, gefolgt von den Ukrainern (1,4 %), Baschkiren (1,2 %), Tschuwaschen (1,1 %), Tschetschenen (1,0 %), Armeniern (0,9 %),

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Religion

Die Verfassung (Artikel 28) garantiert die Religionsfreiheit, folgt dem Grundsatz der Trennung von Staat und Religion und schließt die Etablierung einer Staatsreligion ausdrücklich aus (Artikel 14). Die Religionsgemeinschaften unterliegen auf föderaler und lokaler Ebene der Pflicht der staatlichen Registrierung. Rechtliche Grundlage der staatlichen Religionspolitik ist das Religionsgesetz der Russischen Föderation (in Kraft seit 24. 9. 1997). Seine Präambel hebt den speziellen Beitrag der russisch-orthodoxen Kirche am Aufbau des russischen Staatswesens und an der Entwicklung des Geistes und der Kultur Russlands hervor. Christentum, Islam,

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Russland war als größte Teilrepublik der Sowjetunion an deren Industrieproduktion (1990) mit 62 % und Agrarproduktion mit 50 % beteiligt. Die seit 1928 (1. Fünfjahrplan) nach zentralen Planvorgaben gesteuerte Wirtschaft war vor allem auf die Entwicklung der Grundstoff-, Investitionsgüter-, Schwer- und Rüstungsindustrie ausgerichtet, dagegen waren Investitionen in die Produktion von Konsumgütern äußerst gering. Die einseitige Investitionspolitik und die Organisation der gesamten Wirtschaft als Struktur von bürokratisch gelenkten Branchenmonopolen führten seit den 1970er-Jahren zur Stagnation und einem stärker werdenden Rückgang der wirtschaftlichen Leistung. Der

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Bodenschätze

Russland ist überaus reich an Bodenschätzen; es besitzt ein Fünftel der weltweit nachgewiesenen Goldvorkommen, etwa 18 % der weltweiten Kohlevorkommen (Kusnezker Kohlenbecken, Petschora-, Kansk-Atschinsker, Südjakutisches Kohlenbecken, östliches Donez-Kohlenbecken) und sehr große Erdöl- und Erdgaslagerstätten

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Energiewirtschaft

Russland ist der größte Energieproduzent Europas (2014: 1 056,8 Mrd. kWh). Der

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Industrie

In der Industrie (einschließlich Bergbau und Bauwirtschaft) arbeiten rd. 27 % aller Beschäftigten, sie erwirtschafteten 2015 32,6 % des BIP. Während der 1990er-Jahre ging die Industrieproduktion um rd. 50 % zurück; vom Niedergang war vor allem das verarbeitende Gewerbe betroffen (insbesondere die wissenschafts- und technologieintensiven Branchen, z. B.

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft hatte 2015 einen Anteil von 4,6 % am BIP, in ihr arbeiten etwa 7 % der Erwerbstätigen. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst naturräumlich und klimatisch bedingt nur 13,1 % der Landesfläche (224 Mio. ha), davon sind 57 % Ackerland, 42 % Weiden und

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Forstwirtschaft

Russland verfügt mit etwa 8,4 Mio. km2 über die größten

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Fischerei

2013 wurden 4,13 Mio. t Fisch angelandet (vor allem Lachs, Seelachs, Plattfischarten,

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Dienstleistungssektor

Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet (2015) 62,8 % des BIP; in ihm arbeiten rd.

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Tourismus

Russland verfügt über ein außerordentlich reiches naturräumliches, kunst- und kulturhistorisches Potenzial, das zum Teil nur

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Außenwirtschaft

Durch die Rohstoffexporte ist die Außenhandelsbilanz beständig positiv. Der Außenhandelsumsatz erreichte 2016 467,8 Mrd. US-$, davon entfielen

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Verkehr

Das Verkehrsnetz Russlands ist durch regional unterschiedliche, klimatisch und landschaftlich bedingte Faktoren ungleichmäßig entwickelt. Der europäische Landesteil ist sehr viel dichter erschlossen als der asiatische Landesteil. Die Eisenbahn ist das Haupttransportmittel (Länge des öffentlichen Streckennetzes: 85 600 km, davon 42 900 km elektrifiziert). Sibirien und

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Geschichte

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Vorgeschichte

Das zum Teil seit der Altsteinzeit (Paläolithikum) besiedelte Territorium von Russland war in seiner frühgeschichtlichen Periode Wohnsitz und Durchzugs- beziehungsweise Expansionsgebiet zahlreicher Stämme und Völkerschaften (Osteuropa, Sibirien). Das wohl

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Anfänge der russischen Geschichte

Die altrussische Chronik (Nestorchronik) lässt die Geschichte Russlands mit der Herrschaftsübernahme warägischer Fürsten beginnen (Rus).

Die Ethnogenese der Ostslawen hat sich in einem polyethnischen Milieu und einem von Migrationen und Bevölkerungsfluktuationen gekennzeichneten

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Das Kiewer Reich

Das Kiewer Reich war anfangs nur ein loser Verbund einzelner Fürstenherrschaften, die sich um den Kiewer Fürstensitz gruppierten. Der Großfürst hatte als Primus inter Pares bis in die 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts mit Nowgorod als Nebenland eine herausgehobene Position. Er stützte sich auf eine bewaffnete Gefolgschaft (Druschina) meist skandinavischer Herkunft und lebte von Kriegs- und Beutezügen, von

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Die Zeit der Teilfürstentümer (1169–1240)

Der Fürstentag zu Ljubetsch 1097 hatte erstmals die Souveränität der Fürsten in ihrem jeweiligen »Vatererbe« (Wottschina) bestätigt. Im 12. Jahrhundert bildeten sich eigenständige Machtzentren in den Randzonen heraus: im Nordwesten das

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Die Mongolenherrschaft (1238/40–1480)

Das politisch zerstückelte Kiewer Reich war dem Ansturm der aus dem Osten vordringenden Mongolen/Tataren nicht mehr gewachsen. Nach der Niederlage der Polowzer und Russen an der Kalka (1223) unterwarf Batu Khan, ein Enkel Dschingis Khans, 1237–40 die russischen Fürstentümer (1238 Niederlage und Tod des Großfürsten von Wladimir, Juri Wsewolodowitsch); nur Nowgorod blieb verschont, musste aber Tributzahlungen leisten. Batu Khan errichtete die Herrschaft der Goldenen Horde mit

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Das Moskauer Reich (1480–1712)

Nach Überwindung der dynastischen Krise von 1425 bis 1453, die mit äußerster Grausamkeit unter den Söhnen und Enkeln Dmitri Donskojs ausgetragen wurde, brachte der wohl bedeutendste Herrscher auf dem Moskauer Thron, Iwan III, der Große (1462–1505), das Moskauer Einigungswerk mit der Einverleibung von Jaroslawl (1463), Rostow (1474), Nowgorod (1478) und Twer (1485) weitgehend zum Abschluss. An der litauischen Front übernahm Moskau erfolgreich die Initiative, und das sogenannte Stehen an der Ugra 1480 beendete die 240-jährige tatarische Fremdherrschaft. Das neue Selbstverständnis zeigte

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Die Petersburger Periode (1703/12–1917)

Die Herrschaft Peters des Großen: Eine starke Verdichtung des europäischen Interessengeflechts brachte der von Peter I., dem Großen (1682/96–1725), entfesselte Große Nordische Krieg (1700–21), der Schweden endgültig als Vormacht in der Ostsee ablöste und Russland den Weg nach Europa ebnete. Peter eroberte 1710 Riga und Reval und gewann durch Verträge mit den Ständevertretungen (bestätigt im Frieden von Nystad 1721) einen bedeutenden Teil der Ostseeküste (Livland, Estland, Ingermanland, Karelische Landenge mit Wyborg und die Inseln Ösel, Moon und Dagö).

Mit der Gründung

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Die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik

Am 10. 7. 1918 wurde die erste Verfassung der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) angenommen; 1918–20/21 musste sich Sowjetrussland eines von den weißgardistischen Armeen ausgelösten Bürgerkriegs und einer Intervention der Ententemächte sowie Deutschlands und Polens erwehren. Mit dem bolschewistischen Sieg wurden auch verschiedene Gebiete des ehemaligen russischen Imperiums, die sich bereits für unabhängig proklamiert hatten, von sowjetrussischen Truppen besetzt (Kaukasien, die Ukraine und Weißrussland). Die RSFSR war führendes Gründungsmitglied der am 30. 12.

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Die Russische Föderation

Die Jelzin-Ära (1990–99): Am 12. 6. 1990 erklärte Russland seine Souveränität. Im Juni 1991 wurde Jelzin zum russischen Staatspräsidenten gewählt. Im August 1991 stellte er sich an die Spitze des Widerstandes gegen den Putsch konservativer kommunistischer Führungskräfte. Nach dessen Scheitern wurde die Tätigkeit von KPdSU und russischer KP verboten. Als der von Gorbatschow favorisierte neue Unionsvertrag zum Erhalt der UdSSR nach monatelangen Verhandlungen bis Ende 1991 nicht zustande kam, gründeten Russland und die beiden anderen slawischen Republiken, Weißrussland und Ukraine, am

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Informationen zur russischen Kultur

Informationen zur russischen Kultur:

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Michail Fjodorowitsch (1596-1645) war

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Quellenangabe
Brockhaus, Russland. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/russland