Rumäni|en, amtlich România [romiˈnia], Staat in Südosteuropa, grenzt im

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der Verfassung vom 8. 12. 1991 (durch Referendum gebilligt; mehrfach geändert) ist Rumänien eine Republik; das am französischen Modell orientierte Regierungssystem stellt ein präsidentiell-parlamentarisches Mischsystem dar. Die Verfassung bekennt sich zur Nationalstaatlichkeit, fixiert aber auch die Gleichberechtigung und den Schutz der Rechte der

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Recht

Auf der untersten Stufe des Gerichtsaufbaus stehen die Amtsgerichte, die für die meisten

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge (ursprünglich aus dem Jahr 1848) wurde nach dem Sturz des Ceaușescu-Regimes am 27. 12. 1989 festgelegt. Es ist eine vertikal gestreifte Trikolore in Blau,

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Nationalfeiertag

Der 1. 12. erinnert an die Versammlung in Karlsburg (heute Alba Iulia)

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Verwaltung

Rumänien ist administrativ in 41 Kreise (Judeţe) und die Hauptstadt Bukarest

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Parteien

Zu den wichtigen Parteien zählen die Sozialdemokratische Partei (PSD, entstanden 2001 durch Zusammenschluss von Partei der Sozialen Demokratie Rumäniens

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Gewerkschaften

Nach Auflösung der Einheitsgewerkschaften entstanden seit 1991 zahlreiche Gewerkschaftsorganisationen. Zu den

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Bildungswesen

Von 1990 bis 2004 wurde das rumänische Bildungssystem grundlegend reformiert. Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 15 Jahren

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Medien

In der Medienlandschaft spiegelt sich die enge Verbindung zwischen Wirtschaft bzw. Unternehmensgruppen (z. B. Adevărul, Intact Media, CME) und Politik wider, was eine unabhängige

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Armee (2006 Aufhebung der Wehrpflicht) beträgt 73 900 Aktive (zuzüglich 45 000 Reservisten), die

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Landesnatur

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Landschaft

Rumänien liegt im Südosten Europas, zum Teil wird das Land der Balkanhalbinsel zugeordnet. Im Süden wird Rumänien von der Donau, im Osten vom Schwarzen Meer und vom Pruth, im Norden von den Waldkarpaten begrenzt, im Westen reicht es bis in den Ostteil des Pannonischen Beckens mit dem Großen Ungarischen Tiefland. Etwa je ein Drittel der Oberfläche nehmen Gebirge, Hügelländer/Hochebenen und Tiefländer ein. Rumänien wird zentral vom Karpatenbogen (Karpaten) mit den

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Klima

Rumänien hat ein kontinentales Klima mit schwachen ozeanischen Einflüssen in den Gebirgen und in Siebenbürgen sowie mediterranen Einflüssen im Südwesten; im Nordosten und Süden herrschen ausgeprägt kontinentale

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Vegetation

Vorherrschend sind mitteleuropäische Florenelemente, im Süden sind zahlreiche Mittelmeerpflanzen (Walnuss, Edelkastanie) vertreten. Die Dobrudscha weist auch pontische Elemente auf (z. B. Federgras). Etwa 29 %

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Von der Bevölkerung sind 89 % Rumänen. Zu den Minderheiten gehören Magyaren (6,5 %; vor allem in Siebenbürgen; Szekler; Rumänienungarn), Roma (3,3 %; nach anderen Quellen rund 13 %), Deutsche (Rumäniendeutsche), Ukrainer, Serben, Kroaten, Russen, Bulgaren,

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Religion

Die Verfassung (Artikel 29) garantiert die Religionsfreiheit und folgt dem Grundsatz der Trennung von Staat und Religion. Grundlage der staatlichen Religionspolitik ist das 2006 verabschiedete Kultusgesetz. Es unterscheidet in Bezug auf die Religionsgemeinschaften zwischen »Kirchen und Kulten«, »religiösen Vereinen« und »religiösen Vereinigungen«. Die beiden Erstgenannten besitzen den Rechtsstatus staatlich anerkannter Körperschaften mit bestimmten Rechtsansprüchen gegenüber dem Staat.

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Rumänien war bis zum Zweiten Weltkrieg ein Agrarland; größere Bedeutung hatte nur die Erdölförderung. Nach 1948 setzte eine starke Industrialisierung ein, wobei die Entwicklung der Grundstoff- und Schwerindustrie absolute Priorität hatte, Landwirtschaft und Konsumgüterindustrie wurden

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft sind (2014) rd. 25 % der Erwerbstätigen beschäftigt, sie erwirtschafteten 5,4 % des BIP. Die Agrarproduktion wird fast vollständig von

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Forstwirtschaft

Trotz erheblichen Holzeinschlags (2013: 17,7 Mio. m3) konnten die Waldbestände annähernd

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Fischerei

Durch extensiv betriebene Fischerei, Wildfischerei und Umweltverschmutzung ging in der Donau

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Bodenschätze

Große Bedeutung haben die Gewinnung von Erdöl (gesicherte Reserven: 100 Mio. t) im Karpatenvorland (mit den alten Schwerpunkten

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Energiewirtschaft

Die wichtigsten Energieträger Rumäniens sind fossile Brennstoffe (Erdgas, Erdöl, Steinkohle) mit

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Industrie

Industrie, Bergbau und Bauwirtschaft erwirtschafteten (2014) 27,3 % des BIP. Während der 1990er-Jahre fand

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Tourismus

Rumänien wartet mit einem bemerkenswerten touristischem Potenzial auf. Die jährlich rund 8 Mio. ausländischen Besucher kommen überwiegend aus Ungarn, Moldawien, Bulgarien, der Ukraine und

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Außenwirtschaft

Die Handelsbilanz ist anhaltend negativ (Einfuhrwert 2015: 63,0 Mrd. €; Ausfuhrwert:

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Verkehr

Rumänien ist ein wichtiges Transitland zwischen der EU, den Schwarzmeerstaaten und dem Nahen Osten. Die Verkehrsinfrastruktur ist

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Geschichte

Zur Vorgeschichte Südosteuropa.

Geschichte bis 1862: Das heutige Rumänien umfasst im Wesentlichen die historischen Gebiete der ehemaligen Donaufürstentümer Moldau und Walachei sowie Siebenbürgen. Vor 1862 sowie 1918/19 kann man nur von einer Geschichte der von Rumänen bewohnten Gebiete (dazu auch Bessarabien und die Bukowina) beziehungsweise einer Geschichte der Rumänen sprechen.

Die ältesten, ethnisch klar einzuordnenden Bewohner des heutigen Rumänien sind die nordthrakischen Daker und Geten, die seit dem 1. Jahrhundert v. Chr. unter Burebista (70–44 v. Chr.) in einem Königreich organisiert waren. Es

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Informationen zur rumänischen Kultur

Informationen zur rumänischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Rumänien. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/rumänien