Philippinen, amtliche Namen: Filipino (Tagalog) Republika ñg Pilipinas [-ŋg-], englisch

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 2. 2. 1987 durch Referendum angenommenen Verfassung (seit 11. 2. 1987 in Kraft) sind die Philippinen eine demokratische und laizistische Präsidialrepublik. Staatsoberhaupt,

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Recht

An der Spitze der Gerichtsorganisation steht der Oberste Gerichtshof, der aus einem leitenden Richter und weiteren 14 Richtern besteht.

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde erstmals am 12. 7. 1898 gehisst, 1907–19 war sie verboten und durfte ab 1920 zusammen mit der amerikanischen Flagge gezeigt werden. Seit der Unabhängigkeit am 4. 6. 1946 ist

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Nationalfeiertag

Der 12. 6. (Unabhängigkeitstag) erinnert an die Proklamation der Republik der Philippinen

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Verwaltung

Administrativ ist das Land in 17 Regionen und die Autonome Region

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Parteien

Das Parteiensystem ist durch starke Orientierung auf Persönlichkeiten sowie fließende Übergänge zwischen

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Gewerkschaften

Insgesamt gibt es auf den Philippinen rd. 9 200 Gewerkschaften mit 3,7

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Bildungswesen

Das Bildungswesen ist nach amerikanischem Vorbild konzipiert. Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 12 Jahren. Das Schulsystem

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Medien

Die Presse- und Meinungsfreiheit wird von der Verfassung garantiert. Presse: Die meisten Publikationen erscheinen in Englisch. Die wichtigsten der mehr als 40 Tageszeitungen sind

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee beträgt rd. 106 000 Mann, die der paramilitärischen Kräfte

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Landesnatur

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Landschaft

Die Inselgruppe liegt im nordöstlichen Teil des Malaiischen Archipels. Sie hat eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 1 851 km und eine maximale West-Ost-Ausdehnung von 1 107 km. Von den über 7 100 Inseln überschreiten nur 357 eine Fläche von 2,5 km2, 47 haben mehr als 100 km2 und 13 mehr als 1 000 km2. Etwa 800 Inseln sind bewohnt. Allein

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Klima

Da kein Ort über 100 km von der Küste entfernt liegt, ist das Klima durchweg maritim. Zudem bedingt die Lage der Inseln in den niedrigen tropischen Breiten geringe regionale,

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Vegetation und Tierwelt

Die philippinische Flora und Fauna ist von außerordentlicher Artenvielfalt geprägt. Unter den rd. 220 Säugetierarten ist größeres Raubwild nicht vertreten, aber mehrere Spezies haben Zwergformen ausgebildet, z. B. das Zwergreh (Mouse Deer, Tragulus

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Ethnisch-linguistisch umfasst die Bevölkerung (Filipinos) mehr als 50 Gruppen (Ifugao, Kalinga, Lumad, Mangyan, Moro, Tagalen, Tausug, Visaya u. a.).

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Luzon: Ifugao-Frauen

Ifugao-Frauen auf Luzon

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Philippinen: Bewohner

Einheimische auf der philippinischen Insel Panay in selbst angefertigten Kostümen während des Ati-Atihan-Festivals.

Die historisch ältesten Bewohner, die

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Religion

Die Verfassung (Artikel 3) garantiert die Religionsfreiheit und schließt die Etablierung einer Staatsreligion ausdrücklich aus. Traditionell nimmt jedoch die römisch-katholische Kirche eine herausgehobene

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Die Philippinen haben nach der politischen Stabilisierung während der 1990er-Jahre Entwicklungsfortschritte erzielt, u.a. durch Freigabe des Peso-Wechselkurses, einer weiteren Öffnung der Wirtschaft gegenüber dem Ausland, der Beseitigung von Monopolen in mehreren Branchen und

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Bodenschätze

Die Philippinen verfügen über umfangreiche Vorkommen von Gold (u. a. auf Mindanao), Silber, Kupfer (Nord-Luzon und auf

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Energiewirtschaft

Bei der Sicherung einer zuverlässigen Stromversorgung haben die Philippinen deutliche Fortschritte

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Industrie

Die Philippinen haben im regionalen Vergleich erst mit Verzögerung den Übergang von einer importsubstituierenden zu einer exportorientierten Industrialisierung vollzogen. Getragen wird der

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Landwirtschaft

Mit seinem hohen Beschäftigtenanteil ist der Agrarsektor immer noch von großer Bedeutung für die Volkswirtschaft. Etwa 12,5 Mio. ha (41,6 % der gesamten Landfläche) werden landwirtschaftlich

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Forstwirtschaft

Durch (legalen und illegalen) Holzeinschlag und Brandrodung wurde in der Vergangenheit ein

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Fischerei

Die Philippinen gehören zu den wichtigen Fischfangnationen. Fisch gehört zu den

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Tourismus

Die Philippinen verfügen über zahlreiche touristische Attraktionen, darunter insbesondere die naturräumliche Vielfalt der über 7 000 Inseln: u. a. die Bergwelt Nordluzons mit den grandiosen Reisbauterrassen der Ifugao im Tal von Banawe (UNESCO-Weltkulturerbe), die Landschaften noch aktiver Vulkane wie z. B. Taal und Mount Mayon im Süden Luzons, die Kegelkarstlandschaft der Chocolate Hills auf der Insel Bohol, tropische

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Außenwirtschaft

Bis auf wenige Ausnahmen in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre ist die Außenhandelsbilanz der Philippinen defizitär

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Verkehr

Straßenverkehr und interinsularer Schiffsverkehr sind die wichtigsten Verkehrsträger. Aufgrund des Archipelcharakters des Landes ist der Eisenbahnverkehr relativ bedeutungslos (484

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Geschichte

Besiedlung und Entwicklung bis zum 15. Jahrhundert: Das Gebiet der heutigen Philippinen ist seit etwa 10 000 v. Chr. permanent besiedelt (um diese Zeit Ansteigen des Meeresspiegels um rd. 100 m auf etwa die heutige Höhe und Isolierung der einzelnen Inseln). In mehreren Migrationswellen wanderten verschiedene Völkerschaften vom asiatischen Festland ein, zunächst die Aeta (aus dem Südwesten über die beiden Landbrücken der Sulu- und Palawaninseln, da sie keine nautischen Kenntnisse hatten), dann, mit dem Bau seetüchtiger Boote, seit etwa 4000–3000 v. Chr. die Altindonesier (früher

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Informationen zur philippinischen Kultur

Informationen zur philippinischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Philippinen. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/philippinen