Die Malediven scheinen bereits im 4./3. Jahrtausend v. Chr. eine Rolle als »kultureller Austauschplatz« zwischen Afrika/Vorderasien und Indien gespielt zu haben. Mit dem Beginn der kontinuierlichen Besiedlung von Ceylon und Südindien aus geriet die Inselgruppe seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. unter buddhistischen Einfluss, bis die Araber in der Mitte des 12. Jahrhunderts den Islam einführten. 1343/44 lebte hier der berühmte arabische Reisende Ibn Battuta. Im 16. Jahrhundert setzten sich vorübergehend die Portugiesen auf den Malediven fest, wurden aber 1573 vertrieben. 1645 stellte sich das

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/malediven/geschichte