Genomforschung, Bestrebungen, den Informationsgehalt der Erbanlagen von Menschen, Tieren, Pflanzen, Mikroorganismen und Viren zu entschlüsseln und zu nutzen. Voraussetzung dafür ist die detaillierte Beschreibung der Struktur des Genoms eines Organismus (die Gesamtheit seiner Erbanlagen), seiner Größe, seine Verteilung auf definierte Struktureinheiten (Chromosomen, Mitochondrien, Plastiden, extrachromosomale Strukturen) und die Aufklärung der Nukleotidsequenzen derartiger Einheiten. Diesen Fragestellungen widmet sich die strukturelle Genomforschung (strukturelle Genomik). Darauf aufbauend können die genetischen Funktionseinheiten im Genom, die Gene und Regeleinheiten charakterisiert werden; Aufgabe der funktionellen Genomforschung

(80 von 995 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Genomforschung. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/genomforschung