Franken [»Kühne«, später »Freie«], lateinisch Franci, germanischer Stammesverband oder Großstamm, gebildet durch den Zusammenschluss von Kleinstämmen der Rhein-Weser-Germanen, wie Chamaven, Chattuarier, Brukterer, Ampsivarier, Usipeter, Chasuarier u. a. Dieser Stammesbund wurde erstmals zwischen 257 und 260 fassbar, als fränkische Gruppen (auch zur See) immer wieder nach Gallien vordrangen. Diese Vorstöße dauerten bis zum Beginn des 4. Jahrhunderts und richteten links des Rheins gewaltige Zerstörungen an.

Siedlungsgeschichte: Teile des fränkischen Teilstamms der Salier (salische Franken) vom Niederrhein setzten sich um die Mitte des 4. Jahrhunderts

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Werke

Weiterführende Literatur:

E. Zöllner: Geschichte der Franken bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts (1970);
H. W. Böhme:
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Quellenangabe
Brockhaus, Franken. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/franken-30