Chile [ˈtʃile], amtlich spanisch República de Chile [- ˈ

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 11. 3. 1981 in Kraft getretenen Verfassung (inzwischen novelliert) ist

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Recht

An der Spitze der Gerichtsbarkeit steht der Oberste Gerichtshof mit weitgehenden Kontrollbefugnissen gegenüber den

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Flagge und Wappen

Die 1817 geschaffene Nationalflagge ist Weiß über Rot horizontal geteilt mit einem blauen

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Nationalfeiertag

Der 18. 9. erinnert an die Einsetzung einer Junta in Santiago de

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Verwaltung

Das Land ist in 15 Regionen mit 54 Provinzen gegliedert. An

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Parteien

Mit dem Parteiengesetz von 1987 wurde die Bildung politischer Parteien, die nach dem Militärputsch von 1973 verboten waren, legalisiert. Die verschiedenen Parteien

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Gewerkschaften

Die traditionsreichen chilenischen Gewerkschaften, die nach dem Militärputsch von 1973 weitgehend

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Bildungswesen

Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 18 Jahren.

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Medien

Die Medien können im Wesentlichen frei berichten. Fernsehen das wichtigste Massenmedium. – Presse: Die wirtschaftliche Konzentration im Pressewesen ist hoch; den Markt beherrschen zwei Konzerne:

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit im Heer 12 Monate, bei Luftwaffe

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Landesnatur

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Landschaft

Die Oberflächengestalt wird bestimmt durch die Hochkordillere im Osten, die Küstenkordillere im Westen und die sich dazwischen ausdehnende, tektonisch entstandene Längssenke (Großes Längstal). Nordchile (Großer Norden) wird von der Wüste Atacama eingenommen, an die sich südlich der semiaride Kleine Norden anschließt; die Küstenkordillere (1 000–2 000 m über dem Meeresspiegel) senkt sich im Großen Norden ostwärts zu den schutterfüllten Becken der Pampa del Tamarugal (800–1 000 m über dem Meeresspiegel); die Hochkordillere mit den von Salaren durchsetzten Hochplateaus

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Klima

Durch seine Erstreckung über 39 Breitengrade gliedert sich Chile klimatisch in

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung ist verhältnismäßig homogen und besteht zu rund 75 % aus Mestizen und zu 14 % aus Weißen. Der Anteil der indigenen Bevölkerung (überwiegend Mapuche, wenige Aimara) liegt bei rund 11 %. Nach der Einwanderung der Spanier in der Kolonialzeit hat es nur noch im 19. Jahrhundert eine nennenswerte Einwanderung gegeben (rund

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Eine Staatskirche im rechtlichen Sinn besteht seit 1925 nicht mehr. Traditionell nimmt jedoch die

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Die chilenische Wirtschaft wird seit dem 19. Jahrhundert vom Bergbau bestimmt (zunächst Salpeter, später Kupfer). Verstärkte Industrialisierungsbemühungen setzten nach der Weltwirtschaftskrise ein (Importsubstitution). Eine Förderung der exportorientierten Landwirtschaft begann erst Mitte der 1970er-Jahre. Nach

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Bodenschätze

Der Bergbau ist seit dem 19. Jahrhundert die Hauptstütze der Wirtschaft. Chile ist der größte Kupferproduzent der

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Energiewirtschaft

Bei der Elektrizitätserzeugung entfallen rund 62 % auf fossile Wärmeenergieträger, 33 % auf

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Industrie

Erste Industrialisierungsansätze gab es Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts. Nach dem Zusammenbruch des Salpetermonopols und der Weltwirtschaftskrise unternahm der chilenische Staat

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Landwirtschaft

Im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Staaten hat die Landwirtschaft nur eine geringe Bedeutung. Aufgrund der klimatischen und topografischen Bedingungen können nur 21 %

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Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft und die mit ihr verbundene Holzindustrie hat sich zu

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Fischerei

Der Fischreichtum des Humboldtstroms und eine auf 200 Seemeilen ausgedehnte Fischereischutzzone

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Tourismus

Chiles touristisches Potenzial gilt mit (2014) 3,67 Mio. Auslandsgästen als ausbaufähig. Etwa zwei Drittel der vor allem in den Sommermonaten anreisenden Touristen kommen aus anderen Staaten Südamerikas (39,3 % aus Argentinien), 11,6 % aus Europa und 11,3 % aus Brasilien. Beliebte Ziele sind außer der Hauptstadt besonders die Nationalparks der Regionen Los Lagos (mit zahlreichen Vulkanen und Seen) und

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Außenwirtschaft

Aufgrund des gesunkenen Weltmarktpreises für Kupfer wies Chile 2012 erstmals eine negative Außenhandelsbilanz

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Verkehr

Nord- und Mittelchile sind verkehrsmäßig gut erschlossen. Das Eisenbahnnetz hat eine 3 300 km lange Hauptlinie von Pisagua im Norden bis Puerto

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Geschichte

Zur Vorgeschichte Südamerika.

Kolonialzeit: Die Eroberung Chiles durch die Spanier begann nach der Zerstörung des Inkareiches (Inka) und der Eroberung des heutigen Peru. Nach einer – in Bezug auf die Entdeckung reicher Goldlagerstätten – erfolglosen Expedition (1535–37) unter D. de Almagro begann P. de Valdivia 1540 mit der Eroberung des Territoriums des heutigen Chile. Er gründete 1541 Santiago de Chile und dehnte die spanische Herrschaft bis an den Bío-Bío-Fluss in Südchile aus. Jenseits dieser Grenze behauptete das Volk der Araukaner bis zum

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Informationen zur chilenischen Kultur

Informationen zur chilenischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Chile. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/chile