Bolivi|en, amtlich spanisch Estado Plurinacional de Bolivia [- plurinalˈjo'nal ðə

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 7. 2. 2009 in Kraft getretenen Verfassung ist Bolivien eine

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Recht

Der Gerichtsaufbau ist dreistufig: Der Oberste Gerichtshof (Sitz: Sucre) ist in fünf Kammern gegliedert, zwei für Zivilsachen,

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Flagge und Wappen

Die Flagge ist horizontal in Rot über Gelb über Grün gestreift. – Das zuletzt

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Nationalfeiertag

Der 6. 8. erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit 1825.

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Verwaltung

Der Andenstaat ist administrativ in neun Departamentos und nachfolgend in 112

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Parteien

Wichtige Parteien sind u. a. Movimiento al Socialismo (MAS; deutsch Bewegung für

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Gewerkschaften

Wichtigster Dachverband ist mit rund 800 000 Mitgliedern die Central Obrera Boliviana

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Bildungswesen

Das Bildungssystem wurde Mitte der 1990er-Jahre grundlegend neu organisiert. Seither besteht allgemeine Schulpflicht

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Medien

Die Pressefreiheit ist von der Verfassung geschützt. Allerdings setzt ein starker staatlicher und parteipolitischer Einfluss einer unabhängigen Berichterstattung deutliche Grenzen. – Presse: n Bolivien erscheinen rund 30 Zeitungen.

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 12 Monate) beträgt rund 46 000 Mann,

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Landesnatur

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Landschaft

Das Hochgebirge der Anden im Westen und das tropische Tiefland im Osten bilden die natürlichen Großräume. Die Anden erreichen in Bolivien ihre größte Breite. Westkordillere (im Vulkan Sajama 6 542 m über dem Meeresspiegel) und Ostkordillere (Cordillera Real mit Illampu 6 368 m über dem Meeresspiegel [Gipfel Ancohuma], Illimani 6 438 m über dem Meeresspiegel [Pico Sur], Huayna Potosí 6 090 m über dem Meeresspiegel), beide vergletschert, umrahmen das ausgedehnte, bis zu 200 km breite Bolivianische Hochland (Altiplano), eine Folge weiter, vorwiegend abflussloser Becken (3 600–4 200 m über dem Meeresspiegel), die

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Klima

Das Klima ist tropisch. Die im Jahresverlauf geringe Schwankungen aufweisenden Temperaturwerte

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Über 50 % der Bevölkerung sind Indios, die trotz ihrer Mehrheit bislang weitgehend von den politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen waren. Erst mit der Verfassung von 2009 wurden die 36 indigenen Volksgruppen (darunter Ketschua, Aimara und Guarani) als Nationen anerkannt; damit sind sie den in Bolivien als Cholos bezeichneten Mestizen (30 %)

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit, wobei die katholische Kirche verfassungsrechtlich (Artikel 3) den besonderen Status

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Bolivien gehört trotz seines Reichtums an natürlichen Ressourcen (Bodenschätze, Wälder, Wasserkraft) zu den ärmeren Ländern Lateinamerikas. In der ersten Hälfte der 1980er-Jahre durchlief das Land eine längere Rezessionsphase mit einem Anstieg

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Landwirtschaft

Nahezu ein Drittel der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, deren Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) (2016) jedoch nur 13,7 % beträgt. Der größte Teil der

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Forstwirtschaft

Ungefähr die Hälfte des Landes ist bewaldet. Die forstwirtschaftliche Nutzung steckt

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Bodenschätze

Der Bergbau ist die traditionelle Grundlage der Volkswirtschaft und wichtigster (offizieller) Devisenbringer. Altiplano und

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Industrie

Bolivien gehört zu den am wenigsten industrialisierten Ländern Lateinamerikas. Die überwiegend

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Tourismus

Angesichts der landschaftlichen und kulturellen Attraktivität ist der Tourismus entwicklungsfähig. 2014 verzeichnete Bolivien 1,2 Mio. ausländische Gäste. Die vor allem von Individualtouristen

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Außenwirtschaft

Durch die ungünstige Entwicklung der Weltmarktpreise für viele Rohstoffe ist die

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Verkehr

Weite Teile des Landes, insbesondere im Osten, sind verkehrsmäßig nicht erschlossen. Dazu gehört fast das gesamte Tiefland, das mit Ausnahme des Departamento Santa Cruz nur

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Geschichte

Entdeckung und Kolonisation: Vor der Ankunft der Spanier gehörte das heutige Bolivien größtenteils zum Inkareich, das die an den Ufern des Titicacasees entstandene Tiahuanacokultur (seit etwa 400 n. Chr., Tiahuanaco) infolge ihres Zerfalls im 10.–12. Jahrhundert (u. a. in die Aimara sprechenden Gruppen Colla und Charcas) überlagert hatte. 1538 eroberten der Spanier F. Pizarro und seine Gefolgsleute das Hochland und gründeten an der Stelle der indianischen Hauptstadt Choke-Chaca die Stadt Villa La Plata (heute Sucre).

1559 sprach die spanische Krone der Hochperu genannten Region

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Informationen zur bolivianischen Kultur

Informationen zur bolivianischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Bolivien. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/bolivien