Peru, amtlich spanisch República del Perú, deutsch Republik Peru, Staat im

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 29. 12. 1993 in Kraft getretenen Verfassung (mehrfach revidiert) ist Peru eine

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Recht

Die Spitze des Justizwesens bildet der Oberste Gerichtshof (Corte Suprema de

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde am 25. 2. 1825 von S. Bolívar dekretiert. Sie ist rot-weiß-rot senkrecht gestreift.

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Nationalfeiertag

Der 28. 7. erinnert an die Ausrufung der Unabhängigkeit 1821.

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Verwaltung

Peru ist in 24 Departamentos und die Provincia Constitucional Callao gegliedert.

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Parteien

Peru verfügt über ein breit gefächertes Spektrum von Parteien, die sich zum

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Gewerkschaften

Zu den größten Dachverbänden zählen: Confederación General de los Trabajadores del

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Bildungswesen

Der Besuch der staatlichen (meist aber schlecht ausgestatteten Schulen) ist kostenlos. Schulpflicht besteht

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Medien

Die Verfassung garantiert die Pressefreiheit. Einschüchterung, Gewalt, restriktive Mediengesetze und staatlicher Druck behindern jedoch eine breite Berichterstattung. – Presse: Es gibt rund 60 Zeitungen.

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 2 Jahre) beträgt 114 000, die der paramilitärischen Kräfte

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Landesnatur

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Landschaft

Peru gliedert sich in drei naturräumlichen Großeinheiten. Die 2 300 km lange und 40–150 km breite Küstenwüste im Westen (Costa, rund 12 % der Staatsfläche) wird durch 52 Kordillerenflüsse unterbrochen, von denen nur zehn ganzjährig Wasser führen. An den Flussläufen entwickelten sich Oasen, die mittels moderner Bewässerungstechniken zum Teil erheblich ausgedehnt wurden.

Das Gebirgsland der Anden (Sierra, rund 30 % der Staatsfläche) besteht aus zwei Kordillerenzügen, die bei Cerro de Pasco eng

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Klima

Peru weist eine große Spannweite tropischer Klimate auf. Die Küstenebene steht unter dem Einfluss des kalten

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Etwa 25 % der Einwohner zählen zur indigenen Bevölkerung der Ketschua und Aimara, von denen ein Großteil als Kleinbauern im Altiplano lebt. 58 % sind Mestizen. Die weiße Oberschicht (5 %) konzentriert sich auf die Städte. Schwarze, Mulatten und Asiaten bilden zahlenmäßig kleinere Minderheiten. Mit

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Religion

Die Verfassung garantiert im Rahmen des Grundrechtskatalogs die Religionsfreiheit. Alle Religionsgemeinschaften sind rechtlich gleichgestellt. Die katholische Kirche war 1915–80 Staatskirche und nimmt nach wie vor

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Trotz umfangreicher Rohstoffvorkommen und teilweise günstiger Voraussetzungen für die Landwirtschaft erlebte die peruanische Wirtschaft seit den 1970er-Jahren eine schwere Krise,

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Bodenschätze

Peru verfügt über große Reserven an Kupfer-, Silber-, Gold-, Blei-, Eisen-, Zinn- und Uranerz sowie Erdöl und Erdgas.

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Industrie

Im industriellen Sektor einschließlich Bergbau, Energie- und Bauwirtschaft werden (2014) 35,2 %

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft (einschließlich Forstwirtschaft und Fischerei) werden (2014) 7,2 % des BIP erwirtschaftet. Die landwirtschaftliche Nutzfläche setzt sich zusammen aus 3,7 Mio. ha Ackerland, 860 000 ha Dauerkulturen

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Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft ist wegen mangelnder Verkehrserschließung ohne größere Bedeutung. Rund 58 %

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Fischerei

Das mit dem Humboldtstrom zusammenhängende Auftriebswasser vor der peruanischen Küste bedingt

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Tourismus

Hauptanziehungspunkte sind Lima (Bauten der Kolonialzeit), Cuzco (Hauptstadt des Inkareiches), die Ruinenstadt Machu Picchu, der Titicacasee, auch das Amazonastiefland (wichtigster Ausgangspunkt für die Besuche des tropischen Regenwaldes ist Iquitos). 2015 kamen 3,5

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Außenwirtschaft

Die wirtschaftliche Liberalisierung seit den 1990er-Jahren bedingte zunächst einen wachsenden Einfuhrüberschuss; 2002–13

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Verkehr

Die Abriegelung der Küste durch die Anden erschwert die Verkehrserschließung. Das Straßennetz umfasst 140 700 km; davon sind 24 590 km Nationalstraßen.

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Geschichte

Zur Vor- und Frühgeschichte Südamerika, andine Hochkulturen, Inka.

Kolonialzeit: Die Wirren im Inkareich nach dem Tod des Herrschers Huayna Capac († 1527; Erbfolgekrieg unter seinen Söhnen) sowie eine Seuche 1527 erleichterten den Spaniern (zuerst nur 183 Mann) unter F. Pizarro die Eroberung des Reiches.

Pizarro besetzte am 15. 11. 1532 Cajamarca, die Residenz Atahualpas, und ließ diesen Mitte 1533 hinrichten. Am 15. 11. 1533 zog er in die Inkahauptstadt Cuzco ein und ließ Atahualpas Halbbruder Manco Capac II. unter dem Protektorat des spanischen Königs krönen.

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Informationen zur peruanischen Kultur

Informationen zur peruanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Peru. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/peru