Appenzell Innerrhoden, kurz Appenzell I. Rh., Kanton im Nordosten der Schweiz, 173

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Recht

Nach der Verfassung vom 24. 12. 1872 (mehrfach teilrevidiert) liegt die gesetzgebende Gewalt bei der Landsgemeinde und beim Großen Rat. Die jährlich

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Landesnatur

Der Kanton umfasst das obere Sittergebiet am Nordhang des Alpsteins (Säntisgebirge), eine stark zertalte voralpine Rippenlandschaft. Die höchste Erhebung bildet

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Bevölkerung

Die Bevölkerung ist überwiegend deutschsprachig. 73,9 % der Bewohner gehörten 2014 der katholischen Kirche an, 11,5 % waren evangelisch-reformiert, 6,4 % konfessionslos (Daten zur Religionszugehörigkeit aus der Strukturerhebung, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren). Dem Islam

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Wirtschaft

Appenzell Innerrhoden ist der am stärksten landwirtschaftlich geprägte Kanton, auch wenn die Landwirtschaft zugunsten des Dienstleistungsbereichs an Bedeutung verliert.

Im Dienstleistungssektor ist mehr als die

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Verkehr

Die großen Verkehrsströme umfahren das hügelige Appenzellerland. Privatbahnen verbinden die Region

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Geschichte

Bis zur Landteilung: Appenzell (Land).

Nachdem die Landsgemeinde 1525 die konfessionelle Zugehörigkeit einem Mehrheitsentscheid der Rhoden überlassen hatte, waren die inneren Rhoden – auch durch den Ausgang des Zweiten Kappeler Krieges 1531 (Kappel am Albis) beim katholischen Glauben geblieben, hatten aber nur noch eine knappe Mehrheit im Land. Ihr Anschluss an das Militärbündnis der katholischen Orte mit Spanien (Zustimmung 1596, Vollzug 1598) führte schließlich wegen Ablehnung ihres eigenmächtigen Vorgehens seitens der äußeren Rhoden zur

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Quellenangabe
Brockhaus, Appenzell Innerrhoden. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/appenzell-innerrhoden