Der Nil ist ein Strom in Afrika und mit 6 671 km der nach neuen Messungen zweitlängste Fluss der Erde (nach dem Amazonas).

Wenn das Wasser des Nils nach langer Reise in das Mittelmeer fließt, hat es den halben afrikanischen Kontinent durchquert,

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Hochkulturen am Nil

Die besonderen Eigenschaften des Nils haben an seinen Ufern eine der ersten Hochkulturen entstehen lassen. Zum einen ermöglichte die Nilschwemme das Überleben in einer ansonsten feindlichen Umgebung. Die umgebende Wüste

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Verlauf

Der Nil hat zwei Hauptzuflüsse, den blauen und den weißen Nil. Der blaue Nil entspringt am Tanasee in Äthiopien. Aus dem fruchtbaren Hochland kommend, führt er über 90 Prozent des Wassers des Nils mit sich und darüber hinaus große Mengen an fruchtbarer Erde. Wenn im Hochland ab Juni die Regenzeit einsetzt, führt der Fluss deutlich mehr Wasser. In dieser Zeit kommt es in den tiefer gelegenen Gegenden wie in Ägypten zur

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Entdeckung des Nils in der Neuzeit

Im Alten Ägypten war den Menschen die Ursache der Nilschwemme ein Rätsel. Die Götter wurden dafür verantwortlich gemacht, denn die Quellen ihres Flusses kannten

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Der Nasserstausee

Seit Jahrhunderten wurde Ägypten von verschiedenen, aufeinander folgenden fremden Mächten regiert. Zuletzt hatten die Briten hier ein sogenanntes Protektorat eingerichtet. Um die Bevölkerung vor den Gefahren der jährlichen Nilüberschwemmung zu schützen, wurde in den Jahren von 1899 bis 1902 bei der Stadt Assuan ein Staudamm errichtet, durch den die Wassermassen kontrolliert werden konnten. Gleichzeitig war er aber auch durchlässig für

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Literatur

Millard, A. (Hrsg.), Leben am Nil. Die Geschichte des längsten Flusses
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Quellenangabe
Brockhaus, Nil. http://www.brockhaus.de/ecs/julex/article/nil