Justus Freiherr von Liebig war ein deutscher Chemiker, * 12. 5. 1803 in Darmstadt, † 18. 4. 1873 in München.

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Kindheit

Liebigs Begeisterung für die Chemie begann vermutlich schon kurz nach der Geburt am 12. 5. 1803 in Darmstadt. Der

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Schule und Studium

Liebigs Begeisterung für chemische Experimente hatte aber auch ihre Schattenseiten. Einmal sprengte er beinahe seine Schule mit Knallsäure in die Luft. Diese Aktion endete mit einem Schulverweis. Daraufhin ging Liebig in Heppenheim bei einem Apotheker in die Lehre, was ihn jedoch

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Revolution des Chemiestudiums

Am 22. 3. 1824 trug Liebig seine bis dahin erzielten Ergebnisse an der Französischen Akademie vor und überzeugte dort unter anderem Alexander von Humboldt (1769–1859) von der herausragenden

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Isomerie

In dieser Zeit lernte Justus Liebig auch den Fachkollegen Friedrich Wöhler (1800–1882) kennen, mit dem er später eng zusammenarbeitete. Wöhler wurde 1828 weltberühmt, als er Harnstoff aus Ammoniumcyanat herstellte. Damit hatte er ein Dogma gestürzt: Bis

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Kunstdünger

Einige Zeit später wandte sich Justus Liebig wieder mehr der praktischen Anwendung der Chemie zu – er widmete sich den Ernährungsgrundlagen der Menschheit. Damals war nahezu die gesamte Welt der Wissenschaften davon überzeugt, dass der englische Ökonom Thomas Robert Malthus (1766–1834) mit seiner düsteren Prognose am Ende des 18. Jahrhunderts richtig lag: Er prognostizierte schwere Hungersnöte, da die Bevölkerung schnell zunahm, die Böden

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Tierchemie

1842 revolutionierte Justus Liebig mit seinem neuen Werk »Tierchemie« auch das Gebiet der Physiologie. Exakt beschrieb er darin die Verdauungsprozesse und zeigte vor allem, dass Tiere die Hauptbestandteile ihrer Nahrung fertig vorfinden müssen. Während Pflanzen mit Mineralstoffen auskommen, benötigen Tiere stets anderes Leben als Nahrung. Trotzdem aber war Liebig davon überzeugt, dass die stofflichen Umwandlungen auch im Körper des Menschen rein chemische Vorgänge sind.

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Die letzten Jahre

1852 verließ Justus von Liebig nach 28 sehr erfolgreichen Jahren schließlich Gießen und folgte einem Ruf als Professor der Chemie an die

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Literatur

Strube, H. u. W., Justus Liebig (Beucha 2005)
Schwedt, G., Liebig
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Quellenangabe
Brockhaus, Justus von Liebig. http://www.brockhaus.de/ecs/julex/article/liebig-justus