Papst Gregor I. [griechisch, eigentlich »der Wache«, »der Wachsame«], auch Gregor der Große genannt,

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Herkunft und geschichtlicher Hintergrund

Wann genau Gregor geboren wurde, ist nicht bekannt; man vermutet, dass es um das Jahr 540 geschah. Seine Familie lebte in Rom und gehörte dort zur alten und einflussreichen Adelsschicht der Patrizier. Sein Urgroßvater war Papst Felix III. gewesen. Gregors Vater

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Weltlicher und kirchlicher Werdegang

Nach antiker Tradition erhielt der junge Gregor eine umfassende Ausbildung. Seine Abstammung ermöglichte es ihm, eine politische Laufbahn einzuschlagen. Im Jahr 573 wurde er zum Präfekten oder – das weiß man nicht ganz sicher

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Entwicklung des Christentums

In den Jahrhunderten nach dem Tod Jesu Christi hatte sich innerhalb der christlichen Welt eine Rangordnung entwickelt. In den einzelnen Städten stand jeweils ein Bischof an der Spitze. Je größer und bedeutender die Stadt war,

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Papst Gregor

Gregor sammelte in Konstantinopel viele politische und diplomatische Erfahrungen, doch die Hilfe für Rom, die er erbitten sollte, wurde ihm nicht gewährt. Von 579 bis 585 blieb er in der oströmischen Hauptstadt. Nachdem er wieder nach Rom zurückgekehrt war, fungierte er zunächst als Berater des dortigen Papstes Pelagius II. Seinen kirchenpolitischen Kenntnissen verdankte Gregor, dass er schließlich 590 selbst zum Papst gewählt wurde. Er übernahm diese wichtige Aufgabe, obwohl er eigentlich viel lieber Mönch geblieben

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Literatur

Müller, B., Führung im Denken und Handeln Gregors des Großen (Tübingen
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Quellenangabe
Brockhaus, Gregor I., der Große. http://www.brockhaus.de/ecs/julex/article/gregor-gregor-i