Die Desoxyribonukleinsäure wird mit DNS oder DNA (für englisch Desoxyribonucleic acid) abgekürzt und ist ein spiralig gewundenes Riesenmolekül, das die gesamte Erbinformation eines

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Vererbung von Einzelmerkmalen – die Versuche Gregor Mendels

Mit dem Thema Vererbung beschäftigte sich bereits 1866 Gregor Mendel (1822–1884). Der Mönch des Augustinerklosters St. Thomas in Brünn (heute Brno in der Tschechischen Republik) pflanzte ab 1854 im Garten des

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Die Beschaffenheit der Erbsubstanz

Wie genau diese Erbsubstanz aussieht, die Eltern an ihre Kinder weitergeben, entdeckte 1910 der Amerikaner Thomas Hunt Morgan (1866–1945): Chromosomen waren jene Substanz im Zellkern, auf der die Erbanlagen angeordnet waren.

Was man nicht wusste, war, welcher

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Erwin Chargaff

In der Folgezeit versuchten viele Forscher herauszufinden, wie DNA und RNA aussehen und wie sie

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Doppelhelix

Diese Erkenntnis nutzten die Britin Rosalind Franklin (1920–1958) und der Neuseeländer Maurice Wilkins (1916–2004), die versuchten, DNA-Kristalle herzustellen. Man hatte nämlich erkannt, dass nicht nur Salze Kristalle bilden können, sondern auch zum Beispiel Nukleinsäuren, wenn man sie sehr rein isoliert. Mit solchen Kristallen lassen sich Röntgenbilder herstellen, aus denen sich die Anordnung einzelner Atome und

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Das Meselson-Stahl-Experiment

Als man die Doppelhelixstruktur gefunden hatte, wurde auch schlagartig klar, wie Organismen ihr Erbgut verdoppeln und eine vollständige Hälfte an ihre Nachkommen weitergeben können. Die Spiralen trennen sich, sodass jede einzelne Spirale

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Der genetische Code

Wichtig ist nun, wie diese Erbinformation in Aminosäuren übersetzt wird, aus denen sich die Eiweiße aufbauen, welche die wesentlichen Elemente in jeder Zelle und jedem Organismus sind. Als man dieser Frage

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Vorarbeit zur Gentechnologie

Als die Forscher erkannten, dass die Zellen aller Lebewesen auf der Erde von den primitivsten Mikroorganismen bis zum Menschen denselben Code benutzen, lag ein Gedanke sehr nahe: Es

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Wie Gentechnologie funktioniert

Viele dieser Typ-II-Restriktionsenzyme erkennen sogenannte palindromische Abschnitte im Erbgut, bei denen sich eine kurze Abfolge von Nukleotiden auf einem DNA-Strang im anderen DNA-Strang in Gegenrichtung wiederholt. Das Enzym mit

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Sequenzen – die Sanger-Methode

Im Lauf der Jahre wurden immer neue Methoden entwickelt, mit deren Hilfe sich das Erbgut besser analysieren und auch besser auf andere Organismen übertragen ließ. Wichtig dazu war vor allem, die Abfolge der Erbinformationen ermitteln zu können. Der Biochemiker Frederick Sanger (1918–2013) benutzte die folgende Methode.

Erhitzt man DNA, trennen sich die Doppelstränge voneinander. In

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Literatur

Brown, T., Gentechnologie für Einsteiger (München 62011)
Calladine, C., Drew,
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Quellenangabe
Brockhaus, Desoxyribonukleinsäure. http://www.brockhaus.de/ecs/julex/article/desoxyribonukleinsäure