Weimarer Klassik, Bezeichnung für das geistige, v. a. literarische Leben im Weimar des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts, im engeren Sinne für das Schaffen Goethes und Schillers, beginnend mit Goethes Italienreise (1786–88), insbesondere die Zeit ihres Freundschaftsbundes von 1794 bis zu Schillers Tod (1805).

Den Ausgangspunkt bildete der von Herzogin Anna Amalia begründete und von ihrem Sohn Karl August fortgeführte »Weimarer Musenhof«, zu dem  – neben Goethe und Schiller – C. M. Wieland (seit 1772 Prinzenerzieher), J. G. Herder (seit 1776 herzoglich-sächsischer Generalsuperintendent

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Werke

Weiterführende Literatur:

Deutsche Klassik u. Revolution, hg. v. P. Chiarini u. a. (Rom 1981);
B. Lecke: Literatur der deutschen Klassik. Rezeption
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Quellenangabe
Brockhaus, Weimarer Klassik. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/weimarer-klassik