Wahhabiten, die Anhänger einer Mitte des 18. Jahrhunderts auf der Arabischen Halbinsel entstandenen puritanischen islamischen Reformbewegung, benannt nach ihrem Gründer, dem in Ujaina (Nedjd) geborenen sunnitischen Religionsgelehrten Mohammed Ibn Abd al-Wahhab (* 1720, † 1792). Die Wahhabiten selbst bezeichnen sich als Muwahhidun (»Bekenner der Einheit Gottes« [Monotheisten]) und knüpfen an die hanbalitische Rechtsschule an, besonders die Lehrpositionen Ibn Taimijas. In dieser Tradition folgen die Wahhabiten

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Quellenangabe
Brockhaus, Wahhabiten. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/wahhabiten