Versailler Vertrag [vεrˈzajər -], der am 28. 6. 1919 in Versailles unterzeichnete, am 10. 1. 1920 in Kraft getretene Friedensvertrag zwischen dem Deutschen Reich und den Ententemächten; er gehört zu den Pariser Vorortverträgen, die den Ersten Weltkrieg völkerrechtlich beendeten.

Waffenstillstand: Nachdem die deutsche Oberste Heeresleitung (OHL) Ende September 1918 den Krieg als verloren erklärt hatte, ersuchte auf ihr Drängen hin die neue Reichsregierung unter Prinz Max von Baden am 3./4. 10. 1918 den amerikanischen Präsidenten T. W. Wilson um Vermittlung eines Friedens

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Werke

Weiterführende Literatur:

Materialien, betreffend die Friedensverhandlungen, hg. vom Auswärtigen Amt, 12 Teile u. 3 Beihefte (1919–21);
U. v. Brockdorff-Rantzau: Dokumente u. Gedanken um Versailles (31925);
E. M. House: The intimate papers of Colonel House, bearbeitet
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Quellenangabe
Brockhaus, Versailler Vertrag. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/versailler-vertrag