Verkehr, Gesamtheit aller Ortsveränderungen von Personen und Gütern und Nachrichten als grundlegende Voraussetzung für soziale Teilhabe sowie für

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Verkehrsinfrastruktur in Deutschland

Von zentraler Bedeutung für die Funktionsfähigkeit des Verkehrssystems ist die Verkehrsinfrastruktur, das heißt die Verkehrswege und die dazugehörigen Nebeneinrichtungen. Die Förderung des Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur war in der Nachkriegszeit in Deutschland eine wirtschaftliche Notwendigkeit, um kriegsbedingte Zerstörungen zu beseitigen und die entstehenden internationalen Handelsverflechtungen zu unterstützen. In der Bundesrepublik Deutschland wurden gemäß dem Konzept des Wettbewerbs der Verkehrsträger die Verkehrswege sämtlicher Verkehrsträger mit staatlichen Mitteln ausgebaut. Hiervon profitierte aufgrund

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Fahrzeugbestände in Deutschland

Straßenverkehr: Anzahl und Struktur inländischer Fahrzeugbestände sind wichtige Indikatoren für die Verkehrsstruktur einer Volkswirtschaft. Angesichts des hohen Anteils von ausländischen Fahrzeugen am inländischen Verkehr lässt sich aber nur mit großen Unsicherheiten von Änderungen inländischer Fahrzeugbestände auf entsprechende Entwicklungen des Verkehrsvolumens schließen. Hinzu kommt in der Schifffahrt und in der Luftfahrt, dass zahlreiche von inländischen Unternehmen eingesetzte Schiffe beziehungsweise Flugzeuge nicht im Inland, sondern im Ausland registriert und somit nicht in inländischen Fahrzeugbeständen enthalten sind. Anfang 2018 waren in Deutschland 63,7 Mio.

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Verkehrsplanung in Deutschland

Die Gesetze und Rahmenpläne zur Verkehrsplanung werden in der Regel vom Bund erlassen und vom jeweiligen Bundesland konkretisiert und umgesetzt. Ziel der Verkehrsplanung ist die optimale Befriedigung der sich ändernden Verkehrsbedürfnisse unter Berücksichtigung der außerverkehrlichen Zielvorgaben im Rahmen eines wissenschaftlich begründeten, geordneten Verfahrens und mit demokratischer Kontrolle der Planungsergebnisse.

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Verkehrsmärkte

Traditionell waren die Verkehrsmärkte starken Staatseingriffen ausgesetzt. Insbesondere der Marktzugang und die Preise unterlagen für nahezu alle Verkehrsträger staatlichen Beschränkungen. Die seit Mitte der 1980er-Jahre vor allem von der EU angestoßenen Maßnahmen zur Aufhebung der restriktiven Beschränkungen mit dem Ziel der Schaffung von mehr Wettbewerb auf den Verkehrsmärkten sind im Allgemeinen durch folgende gemeinsame Merkmale gekennzeichnet:

  • Beseitigung restriktiver Marktzugangsbedingungen: Quoten und Kontingente mussten aufgehoben werden. Die
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Verkehrsentwicklung und Umweltprobleme

Der motorisierte Verkehr beeinträchtigt die Umwelt durch Emission, Lärm sowie durch Rohstoffverbrauch und Flächeninanspruchnahme. Für die Umweltauswirkungen des Verkehrs sind vor allem die Verkehrsströme, deren Aufteilung auf die verschiedenen Verkehrsträger sowie die operativen (Fahrzeugauslastung, -geschwindigkeit) und technischen (Treibstoffverbrauch, Emissionswerte) Bedingungen der Verkehrsabwicklung ausschlaggebend. Aufgrund des ständig

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Verkehrsgeschichte

Tragtiere, zweirädrige Karren, Boote (später Schiffe) auf Flüssen beziehungsweise auf See waren zunächst die wichtigsten Verkehrsmittel in Europa. Das zweirädrige Landfahrzeug wurde Mitte des 13. Jahrhunderts durch den vierrädrigen Lastwagen (der schon in der Römerzeit benutzt wurde) abgelöst, mit dem schwere Transporte leichter bewältigt werden konnten. Massengüter wie Getreide wurden mit dem Schiff transportiert. Die

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Quellenangabe
Brockhaus, Verkehr. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/verkehr