Usbekistan, Usbeki|en, amtlich usbekisch Özbekiston Respublikasy, deutsch Republik Usbekistan, Staat im

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der Verfassung vom 8. 12. 1992 (mehrfach revidiert) ist Usbekistan eine säkulare, demokratische Republik mit Präsidialsystem. Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und oberster Inhaber der

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Recht

Die Justiz ist formal von der Regierung unabhängig, eine Unabhängigkeit der Rechtsprechung

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde am 18. 11. 1991 angenommen. Sie ist horizontal blau über weiß über grün gestreift, der weiße Streifen ist mit

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Nationalfeiertag

Der 1. 9. erinnert an die Erklärung der Unabhängigkeit 1991.

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Verwaltung

Usbekistan umfasst 12 Gebiete (Viloyatlar), die Hauptstadt Taschkent und die Autonome

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Parteien

Das Parteiengesetz von 1996 legte die Grundlage für die Entstehung eines Mehrparteiensystems, untersagt jedoch

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Gewerkschaften

Der Rat des Gewerkschaftsbundes (Uyushmalari Federatsiyasi) gilt als eng mit dem

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Bildungswesen

Es besteht eine neunjährige allgemeine Schulpflicht ab dem 6. Lebensjahr. Das

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Medien

Die Medien, einschließlich des Internet, unterliegen strenger staatlicher Zensur. Presse: Die wichtigsten Tageszeitungen sind die Regierungsorgane »Chalk Sozi« (»Wort des Volkes«, gegründet

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit zwölf Monate) beträgt etwa 67 000 Mann, an

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Landesnatur

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Landschaft

Usbekistan liegt zum größten Teil im Zwischenstromland von Amudarja und Syrdarja im Tiefland von Turan, das sich auf vier Fünftel des Territoriums erstreckt. Es wird überwiegend von der Sandwüste Kysylkum (Anstieg von 100 m über dem Meeresspiegel im Nordwesten auf 200–300 m über dem Meeresspiegel

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Klima

Usbekistan gehört zur kontinental geprägten trockenen subtropischen Klimazone mit trockenheißen, langen

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Vegetation

Auf den verfestigten Hügelsanden der Wüste Kysylkum wachsen vereinzelt Saxaul- und Akazienbüsche, verschiedene

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Usbekistan ist die bevölkerungsreichste unter den mittelasiatischen Republiken. 80 % der Bevölkerung sind Usbeken. Zu den nationalen Minderheiten gehören Russen (5 %), Tadschiken (5 %), Kasachen (3 %) und Karakalpaken (2,5 %) sowie Kirgisen, Koreaner, Armenier, Ukrainer, Tataren, Turkmenen und Deutsche. Die Minderheiten erreichen aber in verschiedenen Regionen hohe Anteile, so bilden die Tadschiken um Buchara und Samarkand die Bevölkerungsmehrheit. Mit der Unabhängigkeit 1991

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit und schreibt die Trennung von Staat und Religion als Verfassungsgrundsatz fest. Diesem folgend vertritt der

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Usbekistan ist neben Kasachstan das wirtschaftlich bedeutendste Land Mittelasiens. In den 1990er-Jahren wurde von der Politik der Weg eines

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Landwirtschaft

Nur rd. 11 % des Territoriums sind ackerbaulich nutzbar. 90 % der Anbauflächen müssen künstlich bewässert werden.

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Bodenschätze

Usbekistan verfügt über zahlreiche Bodenschätze und ist einer der größten Erdgasproduzenten weltweit.

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Energiewirtschaft

Usbekistan ist von Energieimporten unabhängig. Die Stromerzeugung erfolgt zu 80,5 % in

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Industrie

Während sowjetischer Zeit war die usbekische Industriestruktur einseitig auf die Baumwollverarbeitung ausgerichtet,

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Tourismus

Für den Tourismus sind die Orte an der Seidenstraße von Bedeutung, vor allem die Städte Samarkand, Buchara und Chiwa. In Usbekistan gibt es vier Weltkulturerbestätten

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Außenwirtschaft

Usbekistan hat eine nahezu ausgeglichene Handelsbilanz. (Einfuhrwert 2014: 14,1  Mrd. US-$,

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Verkehr

Die Verkehrsinfrastruktur ist relativ gut entwickelt, allerdings besteht großer Sanierungs- und Modernisierungsbedarf. Die Eisenbahnstrecken (2012:

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Geschichte

Das Gebiet des heutigen Usbekistan, der historischen Region Westturkestan zugehörig, teilte im Altertum und Mittelalter deren Geschichte (Turkestan, besonders die Landschaften Sogdiana, Charism). Anfang des 8. Jahrhunderts wurde das Gebiet von den Arabern erobert und anschließend als Bestandteil des Kalifats islamisiert (bekannt unter der arabischen Bezeichnung »Mawarannahr«). Im 9. und 10. Jahrhundert stand die Region unter der Herrschaft der Samaniden. 1219–21 unterwarfen die Mongolen unter Dschingis Khan das Land; 1369/70–1405 wurde es von Timur und anschließend von seinen Nachfolgern (Timuriden) beherrscht, unter

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Informationen zur usbekischen Kultur: usbekischen Kultur

Informationen zur usbekischen Kultur: usbekischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Usbekistan. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/usbekistan