Slowakische Republik, Slowakei, slowakisch Slovensko, amtlich Slovenská republika, Staat im östlichen

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Staat und Recht

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Verfassung

Die Slowakische Republik ist seit 1. 1. 1993 eine unabhängige Republik mit parlamentarisch-demokratischem Regierungssystem. Die am 3. 9. 1992 in Kraft getretene Verfassung (mehrfach revidiert) gewährleistet dem internationalen

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Recht

Die ordentliche Gerichtsbarkeit ist außer für Zivil- und Strafsachen auch für den umfassenden gerichtlichen Verwaltungsrechtsschutz zuständig. Sie ist dreistufig aufgebaut und wird von 55 Bezirksgerichten

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde mit der Unabhängigkeit 1993 angenommen. Sie ist in

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Nationalfeiertag

Der 1. 1. erinnert an die Gründung der Slowakischen Republik 1993. Der

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Verwaltung

Seit der Verwaltungs- und Kommunalreform von 1990 sind staatliche Verwaltung und kommunale Selbstverwaltung klar voneinander getrennt. Administrative Verwaltungseinheiten

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Parteien

Zu den slowakischen Parteien und Bewegungen zählen die SMER – Soziale Demokratie (SMER – SD, gegründet 1999 als SMER [deutsch »Richtung«], danach Zusammenschluss mit

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Gewerkschaften

Rund 20 % der Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich organisiert. Dachverband der Branchengewerkschaften ist

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Bildungswesen

Es besteht eine allgemeine zehnjährige Schulpflicht ab dem Alter von 6 Jahren und ein für alle Kinder ab 3 Jahre offenes Vorschulangebot (nicht obligatorisch). Seit

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Medien

Die Medienlandschaft zeigt sich vielfältig und pluralistisch, allerdings ist die wirtschaftliche Konzentration, besonders im Presse- und Fernsehbereich, hoch. Presse: Die meistgelesenen Tageszeitungen

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Freiwilligenarmee (2006 Abschaffung der Wehrpflicht) beträgt 15 800 Mann. Das

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Landesnatur

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Landschaft

Die Slowakische Republik ist größtenteils Gebirgsland im Bereich der Westkarpaten (etwa 80 % des Landes liegen über 750 m über dem Meeresspiegel), über deren äußere Flyschzone die Grenze zur Tschechischen Republik (über die Weißen Karpaten, bis 970 m über dem Meeresspiegel, und das Javornikgebirge, bis 1 071 m über dem Meeresspiegel) und teilweise die Grenze zu Polen (Beskiden, in

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Klima

Das Klima ist gemäßigt kontinental, mit nach Osten zunehmender Kontinentalität; reliefbedingt treten dabei auf engem Raum

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Vegetation

Die Gebirge sind zumeist bewaldet. In tieferen Lagen sind Eichen- und Buchenwälder

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Von den Bewohnern der Slowakischen Republik sind 80,7 % Slowaken, 8,5 % Ungarn, 2,0 % Roma und 0,6 % Tschechen. Der Anteil der Roma erreicht anderen Quellen zufolge bis zu 11,0 %. Weiterhin leben etwa 5 400 Deutsche (1930: 156 000) sowie

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Religion

Die Verfassung (Artikel 24) garantiert die Religionsfreiheit und hebt in Artikel 1 ausdrücklich die »Nichtgebundenheit des Staates an Ideologie oder Religion« hervor. Grundlage der Beziehungen zwischen dem Staat und den Kirchen sind zwei Verträge über grundlegende Fragen der kirchlichen Tätigkeit in der Slowakischen

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Bereits zur Zeit der ersten tschechoslowakischen Republik (1918–39) war der slowakische Landesteil vergleichsweise unterentwickelt und nur wenig industrialisiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte der erste Fünfjahrplan der sozialistischen Tschechoslowakei eine beschleunigte Schwerindustrialisierung in Gang, die mit einem massiven

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Landwirtschaft

Das Land war bis 1945 weitgehend agrarisch geprägt. Bis 1961 wurden die landwirtschaftlichen Betriebe fast

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Forstwirtschaft

Gut 40 % der Landesfläche sind bewaldet. Die größten Waldgebiete liegen in

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Bodenschätze

Der Bergbau spielt innerhalb der slowakischen Wirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle (rund 0,5 % des BIP). Die

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Energiewirtschaft

In den Kernkraftwerken Jaslovské Bohunice (nördlich von Trnava, vier Reaktorblöcke à 440 MW, davon zwei

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Industrie

Neben der traditionellen Nahrungsmittel- und holzverarbeitenden Industrie (u. a. Zellulosewerk in Ružomberok) entstanden nach 1946 Betriebe der Schwerindustrie mit metallverarbeitenden Industriebranchen und Petrochemie, darunter

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Tourismus

Touristische Anziehungspunkte sind die Wintersportgebiete in der Hohen und Niederen Tatra, die Höhlen im Slowakischen Karst (UNESCO-Weltnaturerbe) und das »Slowakische Paradies«,

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Außenwirtschaft

Seit Anfang der 1990er-Jahre sind die Verflechtungen der slowakischen Wirtschaft mit den traditionellen

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Verkehr

Das Verkehrsnetz umfasst 3 580 km Eisenbahnstrecken und rund 56 900 km Straßen,

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Geschichte

Mittelalter: Seit Ende des 5. Jahrhunderts kamen in mehreren Migrationswellen Westslawen in das Mittelgebirgsland der späteren Slowakei. Sie gerieten nach 567 unter awarische Herrschaft, gehörten zeitweilig wohl zum Reich des Samo (etwa 625–660) und waren danach wieder Teil des Awarenreichs. Nach dessen Zerschlagung durch Karl den Großen bildete sich um 800 in der Mitte und im Westen des Landes ein selbstständiges (christliches) Fürstentum mit dem Zentrum Nitra (Neutra) aus. Dieses wurde jedoch von Mojmír I. (830–846) dem Großmährischen Reich angeschlossen, das

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Informationen zur slowakischen Kultur

Informationen zur slowakischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Slowakische Republik. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/slowakische-republik