Selbst|organisation, Naturwissenschaften: das spontane Entstehen von (neuen) räumlichen und zeitlichen Strukturen in dynamischen Systemen, das auf das kooperative Wirken von Teilsystemen zurückgeht. Beispiele für Selbstorganisation finden sich bei atmosphärischen Vorgängen (z. B. Wolkenbildung, Wirbel), in der Flüssigkeitsdynamik (z. B. beim Bénard-Effekt), beim Strahlungsfeld eines Lasers, bei neuronalen Netzen, der Selbsterregung von Schwingungen, bestimmten chemischen Reaktionen, beim epitaktischen Kristallwachstum von niedrig dimensionalen Festkörpern wie Quantenpunkten oder Nanokristallen oder bei der spontan erfolgenden Umorganisation von Zellen

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Werke

Weiterführende Literatur:

G. Nicolis und I. Prigogine: Die Erforschung des Komplexen. Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis der Naturwissenschaften
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Quellenangabe
Brockhaus, Selbstorganisation (Naturwissenschaften). http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/selbstorganisation-naturwissenschaften