Frühscholastik (11.–12. Jahrhundert): An den Kloster- und Kathedralschulen erwuchs im Zuge intensiver Beschäftigung mit den seit der Antike gepflegten »Freien Künsten« (Artes liberales) das Verlangen nach einer rationalen Auseinandersetzung mit den Autoritäten der christlichen Tradition. Aus diesem Interesse heraus wurde wiederum das Studium der Artes – vor allem im Bereich der Grammatik und der Logik (»dialectica«) – intensiviert. Gegen diese Entwicklung formierte sich in monastischen (mönchischen) Kreisen aus Sorge um die Bewahrung der rechten Haltung gegenüber dem Glaubensgeheimnis Widerstand. Im 11. Jahrhundert spitzte sich

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/scholastik/geschichte