Schachspiel [von persisch šāh »Schah«, »König«], Kurzbezeichnung Schach, ein Brettspiel für zwei

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Regeln, Taktik, Spielformen

Ziel einer Schachpartie ist es, den gegnerischen König matt zu setzen. Matt ist diejenige Position, in der sich der angegriffene König durch keinen regelkonformen Zug dem Geschlagenwerden entziehen kann. Mit dem Matt ist die Schachpartie beendet. Eine Partie endet remis (unentschieden):

  1. bei einer Pattstellung, die entsteht, wenn der am Zug befindliche Spieler keinen regelgemäßen Zug zur Verfügung hat und sein König nicht im Schach steht;
  2. sobald eine Stellung entstanden ist, in der keiner der beiden Spieler den gegnerischen König mit
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Organisationen

In Deutschland sind die Schachspieler im Deutschen Schachbund (DSB; gegründet 1877) organisiert.

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Wettbewerbe

Die bedeutendsten Turnierschachwettbewerbe sind die Einzel- und Mannschaftsweltmeisterschaften der Männer und Frauen sowie die Europa-

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Geschichte

Man nimmt an, dass Schach zwischen 500 und 600 n. Chr. in Indien entwickelt wurde. Auch eine frühere Entstehung wird diskutiert. Die älteste ausführliche Schilderung des Spiels gibt der persische Dichter Firdausi. Araber brachten das Spiel über Nordafrika nach Spanien, von wo es um 1000 nach Mitteleuropa

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Werke

Weiterführende Literatur:

Meyers Schachlexikon, hg. v. O. Borik (1993);
W. Wollenschläger u. K. Colditz: Einführung
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Quellenangabe
Brockhaus, Schachspiel. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/schachspiel