Sachsen gehört mit 222 Einwohnern/km2 noch zu den durchschnittlich stark besiedelten Bundesländern; höhere Bevölkerungsdichten haben der Raum Chemnitz–Zwickau, die Elbtalweitung und der zu Sachsen gehörende Teil des Ballungsgebiets Leipzig–Halle. Schwach bevölkert sind der Osten der Oberlausitz und der Raum Torgau–Oschatz. Die Bevölkerung verminderte sich von 1991 bis 2015 von rd. 4,7 Mio. auf rd. 4,08 Mio., bedingt durch anhaltende Abwanderungsüberschüsse und die seit 1990 durchgehend negative Bilanz der natürlichen Bevölkerungsentwicklung (Geburtenrate 2015: 9,0 ‰, Sterberate 2015: 13,4 ‰). Ende 2015 lebten

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Quellenangabe
Brockhaus, Bevölkerung. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/sachsen-30/bevölkerung