Während die Französische Revolution in Westeuropa zunächst ein Wiedererstarken des Rationalismus und Klassizismus begünstigte, erwuchs in Deutschland (etwa zeitgleich auch in England) am Ausgang des 18. Jahrhunderts die romantische Bewegung. Ursprünglich v. a. ästhetisch-literarisch ausgerichtet, ergriff sie allmählich nahezu alle Bereiche des kulturellen und geistigen Lebens. Dabei lassen sich die Phasen der Frühromantik (etwa 1798–1802, Mittelpunkte Jena und Berlin), der Hochromantik (Mittelpunkte Heidelberg und Berlin) und Spätromantik (Mittelpunkte Dresden, Schwaben, München und Wien) unterscheiden.

Frühromantik: Der überaus komplexe Wesensbegriff der Romantik entzieht

(80 von 919 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Programmatik und Literatur der Romantik in Deutschland. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/romantik/romantik-als-geistige-bewegung-und-in-der-literatur/programmatik-und-literatur-der-romantik-in-deutschland