Romantik [zu romantisch gebildet] die, -, im weiteren Sinn eine zum Gefühlvollen,

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Romantik als geistige Bewegung und in der Literatur

Wortgeschichtlich gehen »Romantik« beziehungsweise »romantisch« auf altfranzösisch »romanz« zurück, das zunächst die in der »lingua romana«, der Volkssprache,

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Literarische Vorläufer: Präromantik

Die romantische Bewegung wurde in Frankreich vorbereitet durch Werke von A. Prévost d'Exiles, J.-J. Rousseau und J. H. Bernardin de Saint-Pierre, die nicht

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Programmatik und Literatur der Romantik in Deutschland

Während die Französische Revolution in Westeuropa zunächst ein Wiedererstarken des Rationalismus und Klassizismus begünstigte, erwuchs in Deutschland (etwa zeitgleich auch in England) am Ausgang des 18. Jahrhunderts die romantische Bewegung. Ursprünglich v. a. ästhetisch-literarisch ausgerichtet, ergriff sie allmählich nahezu alle Bereiche des kulturellen und geistigen Lebens. Dabei lassen sich die Phasen der Frühromantik (etwa 1798–1802, Mittelpunkte Jena und Berlin), der Hochromantik (Mittelpunkte Heidelberg und Berlin) und Spätromantik (Mittelpunkte Dresden, Schwaben, München und Wien) unterscheiden.

Frühromantik: Der überaus komplexe Wesensbegriff der Romantik entzieht

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Die romantische Literatur außerhalb Deutschlands

Die romantischen Bewegungen in anderen europäischen Ländern haben zum Teil eigene nationale Wurzeln. Doch hat die starke Wirkung der deutschen Romantik im Ausland, eine Wirkung, die sich dort mit derjenigen der oft auch als romantisch empfundenen deutschen (Weimarer) Klassik verband, die Romantik zu einer umfassenden gesamteuropäischen Bewegung werden lassen.

Nachdem in England W. Wordsworth und S. T. Coleridge, R. Burns und

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Romantik in der bildenden Kunst

In der bildenden Kunst ist die Romantik kein Stil im Sinn der vorausgegangenen, einheitlicheren und umfassenderen Stile; die Romantik brachte in der Kunst keine allgemein verbindlichen Formen hervor, sondern aktualisierte Historisches unterschiedlichster Art.

Kennzeichnend für die Architektur ist die Rückwendung zur Gotik, aber auch diese war keine anderes ausschließende Richtung. K. F. Schinkel, der führende deutsche Architekt der

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Romantik in der Musik

Historischer Kontext: Die Musik der Romantik wurde entscheidend geprägt durch die Bewegungen der Amerikanischen und der Französischen Revolution, denn infolge dieses aufklärerischen Geistes bildete sich eine neue Art von Nationalismus, der sich auch in der Musik niederschlug und erstmals national unterschiedlich kolorierte Kompositionen hervorbrachte. Daneben war die Musik der Romantik von einer Dominanz des Gefühls gegenüber den klassisch bindenden Formen charakterisiert. Die Kompositionen wurden freier und ungebundener und beschrieben oft Stimmungen, Bilder oder Situationen in einer tonmalerischen Sprache (Tonmalerei). Damit

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Die Auswirkung der romantischen Weltsicht auf die Wissenschaften

Eine der Hauptleistungen der späteren Romantik besteht in der Anwendung ihrer Grundanschauungen auf die Bereiche der Natur und der Gesellschaft, v. a. aber der Sprache und der Geschichte, da sie in der Frühzeit der Völker dem göttlichen Ursprung und der wahren Bestimmung der Menschheit näher zu sein glaubte. Die Brüder Schlegel begründeten die Literaturwissenschaft, die Brüder J. und W. Grimm mit

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Nachwirkung der Romantik

Die Spätromantik blieb in Dichtung und Wissenschaft bis über 1830 hinaus in Deutschland anregend. Angesichts der zunehmend in den Blick tretenden politischen, sozialen und wirtschaftlichen

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Werke

Weiterführende Literatur:

Romantik als geistige Bewegung, Literatur:
Begriffsbestimmung der Romantik, hg. v. H. Prang (21972);
Neues Handbuch der Literaturwissenschaft, hg. v. K. v. See, Bde. 14–16: Die europäische Romantik, bearbeitet v. K. R. Mandelkow u. a. (1982–85);
S. Curran: Poetic form and British romanticism (Neuausgabe New York u. a. 1989);
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Quellenangabe
Brockhaus, Romantik. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/romantik