Psycho|analyse, auf S. Freud zurückgehende Gruppe von Theorien und Behandlungsverfahren, die sich mit den Auswirkungen unbewusster Intentionen auf das Denken, Fühlen und Handeln in den Gegenstandsgebieten psychische Erkrankungen, Kunst und Literatur sowie Geschichte und Kultur beschäftigen. Zu unterscheiden ist eine psychoanalytische Krankheitslehre, die lebensgeschichtlich hergeleitete Aussagen über die Ätiologie von Neurosen, Psychosen und psychosomatischen Krankheiten macht, von einer Gruppe allgemeiner Theorien des menschlichen Seelenlebens und dessen Entstehung in der Phylo- und Ontogenese (Metatheorie). Davon muss das Behandlungsverfahren seelischer und psychosomatischer Störungen

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Werke

Weiterführende Literatur:

H. Lincke: Instinktverlust u. Symbolbildung. Die psychoanalytische Theorie u. die psychobiologischen Grundlagen des menschlichen Verhaltens (1981);
A. Grünbaum: Die Grundlagen der Psychoanalyse. Eine philosophische Kritik (aus dem Englischen,
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Quellenangabe
Brockhaus, Psychoanalyse. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/psychoanalyse