portugiesische Kunst. Die enge Verbundenheit der Kunst Portugals mit der Kunst Spaniens führte

(13 von 86 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Megalithkultur, Antike, frühes Mittelalter und Romanik

Zu den eindrucksvollsten archäologischen Zeugnissen Portugals gehören die zahlreichen Megalithgräber (unter anderem Anta do Zambujeiro). Fundorte der Römerzeit sind Évora (Tempel mit 14 erhaltenen korinthischen Säulen; 2./3. Jahrhundert) und das 468 durch die Sweben zerstörte und bis heute nur zum Teil freigelegte Conimbriga bei Coimbra mit Resten von Villen, Thermen, Mosaiken (unter anderem in der Casa dos

(57 von 401 Wörtern)

Gotik, Emanuelstil

Baukunst: Bereits Alfons I. hatte neben den Templern die Zisterzienser zum gezielten Ausbau der Kirchenstrukturen ins Land gerufen. Diesen kam eine besondere Bedeutung bei der Ausbreitung ihres spezifischen zisterziensischen Baustils in Portugal nach dem Vorbild des Mutterklosters Clairvaux zu (Kloster Real Abadia de Santa Maria in Alcobaça, 1148 ff.). Der Sieg über die Kastilier bei Aljubarrota (1385) veranlasste Johann I. zur Stiftung des Klosters Santa Maria da Vitória in Batalha (1388 ff.), mit dessen Bau, unter anderem ausgeführt nach dem Plan Afonso Domingues († 1402)

(80 von 650 Wörtern)

Renaissance, Manierismus und Barock

Baukunst: Die Dominanz des Emanuelstils verhinderte die Aufnahme künstlerischer Anregungen der italienischen Frührenaissance. Italienischer Einfluss setzte sich erst mit dem Wirken des Architekten D. de Torralva nach 1525 in Belém (Chor der Hieronymitenkirche, um 1550), in Azeitão (Palácio da Bacalhoa, 1540) und in Tomar (Christusritterkloster, »Claustro dos Filipes«; 1557–80, von F. Terzi vollendet) durch. Charakteristisch für die neue Stilrichtung sind saalartige Kirchen mit Stufenportal. Klare kubische Formen zeichnen den Hofarchitekten Terzi, Anhänger des Palladianismus, aus, der ab 1582 den Bau von São

(80 von 841 Wörtern)

19. Jahrhundert, Moderne und Gegenwart

Baukunst: Die Architektur des 19. Jahrhunderts dominiert auch in Portugal der Historismus (unter anderem mit neuromanischen, neumaurischen, neuemanuelinischen Stilmitteln). Einen Höhepunkt bildet der im Auftrag Ferdinands II. aus dem Hause Sachsen-Coburg-Gotha errichtete Palácio da Pena in Sintra (1840–85).

image/jpeg

Palacio Nacional da Pena in Sintra

Der Pena-Palast ist die ehemalige Sommerresidenz der portugiesischen Könige, erbaut von 1840 an unter Einbeziehung von Teilen eines gotischen Hieronymiten-Bergklosters.

Aus Brasilien zurückkehrende Industrielle ließen sich große Paläste mit ausgedehnten Parkanlagen im historistischen Stil, unter anderem

(80 von 618 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, portugiesische Kunst. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/portugiesische-kunst