Obwalden, Kanton in der Zentralschweiz, 491 km2, (2016) 37 400 Einwohner;

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Recht

Nach der Verfassung vom 19. 5. 1968 (in Kraft seit 27. 4. 1969; mehrfach geändert) üben das Volk und der Kantonsrat die Gesetzgebung aus. Die Landsgemeinde wurde 1998 abgeschafft. Über Erlass,

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Landesnatur

Obwalden besteht aus 7 Gemeinden (Alpnach, Engelberg, Giswil, Kerns, Lungern, Sachseln, Sarnen) und umfasst die breite, terrassenförmig abfallende Talschaft der Sarner Aa, die sich vom Brünigpass (1 007 m über dem Meeresspiegel) im Süden über das Hochtal von

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Bevölkerung

Die Bevölkerung ist überwiegend deutschsprachig. 72,2 % der Bewohner gehörten 2014 der katholischen Kirche an, 7,8 % waren evangelisch-reformiert, 12,0 % konfessionslos (Daten zur Religionszugehörigkeit aus der Strukturerhebung, bezogen auf die ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren). Dem Islam wurden 2012 mehr als 2 %

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Wirtschaft

Obwalden ist noch stark von der Landwirtschaft geprägt. Von den Beschäftigten sind rd. 59 % im

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Verkehr

Obwalden ist verkehrsmäßig abgelegen und wird durch eine Stichstraße (A 8) und

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Geschichte

Zunächst von Kelten und Römern, ab etwa 700 von Alemannen zwischen Brünig und Vierwaldstätter See besiedelt, stammen erste sichere Nachrichten aus dem 13. Jahrhundert: 1291 beteiligte sich Obwalden an dem Landfriedensbund von Nidwalden mit Uri und Schwyz (Urkantone; Gründung der Eidgenossenschaft; Obwalden, da nicht im Bundesbrief, aber in einem Zusatz auf dem Siegel erwähnt, wohl später als Nidwalden beigetreten). Wiewohl zunächst noch

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Quellenangabe
Brockhaus, Obwalden. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/obwalden