neue klassische Makro|ökonomik, englisch New classical Economics [njuː ˈklæsɪkl iːˈnɔmɪks], Weiterentwicklung der neoklassischen Makroökonomik, die sich insbesondere um eine gleichgewichtsorientierte Erklärung konjunktureller Schwankungen bemüht. Wichtige Vertreter sind R. E. Lucas, Thomas Sargent (* 1943) und Neil Wallace (* 1939). Die Modelle der neuen klassischen Makroökonomik basieren auf folgenden Prämissen: vollständige Preisflexibilität und permanente Markträumung, »natürliche« (freiwillige) Arbeitslosigkeit, rationale Erwartungen, unvollständige Informationen, Neutralität des Geldes. Konjunkturelle Schwankungen werden letztlich durch Informationsmängel erklärt:

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Werke

Weiterführende Literatur:

R. E. Lucas: Theorie der Konjunkturzyklen (aus dem Amerikanischen, 1989);
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Quellenangabe
Brockhaus, neue klassische Makroökonomik. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/neue-klassische-makroökonomik