Das Territorium der Mongolei wurde vor etwa 500 000 Jahren besiedelt. Seit dem 1. Jahrtausend v. Chr. lebten in den Weidegebieten von der Gobi bis an den Baikalsee in Sibirien nomadische Viehhalterstämme, die über Gemeinsamkeiten in Lebensweise, Wirtschaft, Kultur und Sprache verfügten. Die ersten Stammesverbände bildeten die Xiongnu (3.–1. Jh. v. Chr.), die im 5. Jahrhundert als Hunnen in Europa in Erscheinung traten. Sie konnten ihre Herrschaft außer über die Steppengebiete Zentralasiens zeitweilig bis auf Nordchina ausdehnen. Abgelöst wurden sie nacheinander von den Reichen bzw. den

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/mongolei/geschichte