Moldawi|en, amtlich moldawisch Republica Moldova, moldawisch Moldova, russisch Moldawija, deutsch Republik

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 27. 8. 1994 in Kraft getretenen und 2000 revidierten Verfassung ist Moldawien eine parlamentarische Republik

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Recht

Die ordentliche Gerichtsbarkeit (für Zivil-, Straf- und Verwaltungsrechtssachen zuständig) besteht aus Tribunalen, dem Appellationsgericht und dem Obersten

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde am 3. 11. 1990 eingeführt; sie orientiert sich am rumänischen Vorbild. Es ist eine Trikolore in Blau,

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Nationalfeiertag

Der 27. 8. erinnert an die Erklärung der Unabhängigkeit 1991.

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Verwaltung

Moldawien gliedert sich in 32 Kreise (Raioane), 3 Städte (Chişinău, Bălţi, Tighina [Bender]), das autonome Gebiet Gagausien

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Parteien

Einflussreichste Parteien sind die Partei der Kommunisten der Republik Moldawien (PCRM; 1991–94 verboten),

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Gewerkschaften

Der Dachverband Nationale Konföderation der Gewerkschaften Moldawiens (gebildet 2007) setzt sich

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Bildungswesen

Es besteht eine zehnjährige allgemeine Schulpflicht ab dem Alter von 6 Jahren. Das Schulsystem ist

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Medien

Vorherrschendes Massenmedium ist das Fernsehen. Der Einfluss von Staat und politischen Parteien auf die Berichterstattung ist groß. Presse: Nur wenige

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit zwölf Monate; Absolventen höherer Bildungseinrichten drei

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Landesnatur

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Landschaft

Das Staatsgebiet entspricht dem größten Teil des früheren Bessarabien, erreicht im äußersten Süden (bei der Pruthmündung) die Donau und wird überwiegend vom zwischen Pruth und Dnjestr gelegenen östlichen Moldauhügelland eingenommen. Dieses ist eine

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Klima

Charakteristisch ist ein gemäßigt kontinentales Klima mit relativ kurzen, schneearmen Wintern und langen, warmen

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Vegetation

Die einst ein Viertel des Landes bedeckenden Wälder (Laubwälder mit Eichen und Buchen

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich aus Rumänen, hier Moldawier genannt (75 %), Ukrainern (8 %), Russen (6 %) und Gagausen (4 %) zusammen. Weitere Minderheiten sind Bulgaren, Roma, Armenier, Tataren sowie Angehörige anderer Nationalitäten.

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Religion

Die Verfassung (Artikel 30) garantiert die Religionsfreiheit. Grundlage der staatlichen Religionspolitik ist das 1992 verabschiedete Religionsgesetz (mit Änderungen 1999). Es erlegt den Religionsgemeinschaften die Pflicht zur staatlichen Registrierung auf und lässt religiöse Tätigkeit, die

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Moldawien war bis 1991 eine vergleichsweise entwickelte Agrar-Industrieregion innerhalb der Sowjetunion, wobei insbesondere das Gebiet links des Dnjestr (Transnistrien) industrialisiert wurde. Die Wirtschaft ist bis heute

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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft erwirtschaftet über ein Viertel der Erwerbstätigen 14,3 % des

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Bodenschätze

Moldawien ist arm an mineralischen Ressourcen. Lediglich Kalkstein, Gips, Quarzsand und

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Energiewirtschaft

Moldawien ist fast vollständig auf den Energie- und Brennstoffimport angewiesen, dieser

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Industrie

Die Industrie, die rund 18 % der Erwerbstätigen beschäftigt, erwirtschaftet 14,3 % des

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Tourismus

Der Tourismus spielt als Wirtschaftsfaktor bisher kaum eine Rolle. Als interessant

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Außenwirtschaft

Die Außenhandelsbilanz ist stark defizitär (Einfuhrwert 2015: 3,99 Mrd. US-$; Ausfuhrwert:

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Verkehr

Moldawien ist Transitland zwischen der Ukraine und Rumänien. Die Eisenbahnstrecken sind

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Geschichte

Das Territorium zwischen Pruth, Dnjestr und dem Schwarzen Meer war in der Antike von den Geten und Dakern bewohnt. Vom 2. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. beherrschte und romanisierte das Römische Reich die südlichen Gebiete, über die es sich einen Zugang zu dem unter römischer Oberhoheit stehenden Bosporanischen Reich am Asowschen Meer und auf der Krim verschaffte. An der Mündung des Dnjestr (im Altertum unter dem Namen Tyras bekannt) gründeten griechische Kolonisten aus Milet im 6. Jahrhundert v. Chr. die Stadt Tyras (rumänisch

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Informationen zur moldawischen Kultur

Informationen zur moldawischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Moldawien. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/moldawien