Trotz wachsender Konkurrenz der volkssprachlichen Literaturen Europas – viele Autoren schrieben zweisprachig – behielt die mittellateinische Literatur im Spätmittelalter ihren Vorrang. Schon früher sichtbare literarische Tendenzen traten nun schärfer hervor. Durch die Gründung neuer Universitäten wuchs das gelehrte und didaktische Schrifttum, war aber in der Wirkung mehr und mehr auf den akademischen Raum beschränkt. Die Verwissenschaftlichung führte

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Quellenangabe
Brockhaus, 14. und 15. Jahrhundert. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/mittellateinische-literatur/14-und-15-jahrhundert