Mindestreserve, Guthaben, das Kreditinstitute bei der Zentralbank oder gegebenenfalls bei anderen Giro- und Abrechnungsstellen in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes (Mindestreservesatz) bestimmter Teile ihrer Verbindlichkeiten zu unterhalten haben; dient der Erzeugung eines kalkulierbaren Bedarfs an Zentralbankgeld. Die Summe derjenigen Bilanzposten (v. a. Verbindlichkeiten), die die Basis für die Berechnung des Mindestreserve-Solls eines Kreditinstituts darstellen, werden als Mindestreservebasis bezeichnet. Im Rahmen der Mindestreserveregelung des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) gibt es Verbindlichkeiten mit einem aktuellen Reservesatz von 1 % (1. 1. 1999 bis 17. 1.2012: 2 %),

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Quellenangabe
Brockhaus, Mindestreserve. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/mindestreserve