Medina von Sabid »Tihama«, die »heiße Erde«, so nennt man im Jemen den am Roten Meer liegenden Küstenstreifen, an dem es überaus heiß ist und eine geradezu unerträglich hohe Luftfeuchtigkeit herrscht; auch die Abend- und Nachtstunden bringen nur wenig Abkühlung. Mitten in dieser wüstenhaften Landschaft liegt Sabid, eine heute kleine und eher unbedeutende orientalische Stadt, einstmals jedoch die Hauptstadt des Jemen, die die größte und bedeutendste sunnitische Moschee der arabischen Welt beherbergte.

Die

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Quellenangabe
Brockhaus, Ein Hort sunnitischer Gelehrsamkeit. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/medina-von-sabid-welterbe/ein-hort-sunnitischer-gelehrsamkeit