Maya, indianische Völker- und Sprachfamilie im südlichen Mesoamerika, in Süd- und Nordostmexiko, Guatemala, Honduras und Belize, mit etwa 5,2 Mio. Sprechern. Die Maya bilden keine geschlossene Ethnie: 30 Sprachgruppen werden aufgrund ihrer Verwandtschaft und gemeinsamen kulturellen Merkmale insgesamt als Maya bezeichnet.

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Die vorspanische Mayakultur

Über die Geschichte und Kultur der Maya vor der europäischen Invasion geben nicht nur archäologische Quellen Auskunft. Aus der Kolonialzeit sind Quellen überliefert, die zwar in lateinischer Schrift aufgezeichnet sind, deren Inhalte aber auf vorspanische Mayatraditionen zurückgehen. Dazu zählt z. B. das »Popol Vuh«, Schöpfungsbericht und Wandersage der Quiché-Maya, sowie die verschiedenen auf Kalenderprophezeiungen basierenden Chilam Balam-Bücher der Yukateken. Zu den Schriftquellen aus vorspanischer Zeit gehören mehrere Zehntausend Hieroglypheninschriften auf Steinmonumenten, bemalten Keramiken, Kleingeräten und Bilderhandschriften. Älteste archäologische Zeugnisse der Maya

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Werke

Weiterführende Literatur:

R. Sharer: The ancient Maya. (Stanford, Kalifornien, 51994);
Die Erben der Maya, hg. v. R. Allebrand (1997);
G. D. Jones: The conquest
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Weitere Medien

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Cenote

Cenoten sind dolinenartige, mit Wasser gefüllte Einsenkungen im

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Quellenangabe
Brockhaus, Maya. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/maya-20