maghrebinische Literatur. Literatur der drei Kernländer des Maghreb (Algerien, Marokko, Tunesien), verfasst in Berberisch, Arabisch oder Französisch.

Orale Literatur in berberischer und

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Literatur in französischer Sprache

Da die Stagnation der im Sakralen erstarrten arabischen Hochsprache, die keine dem europäischen Roman vergleichbare literarische Tradition der großen Form kennt, durch den Analphabetismus und 130 Jahre französisches Kolonialregime (1830–1962) noch verstärkt wurde, vollzog sich der zeitgenössische literarische Aufbruch des Maghreb nicht in arabischer, sondern im Medium der französischen Sprache.

Nach vereinzelten frühen Stimmen (Jean Amrouche, * 1906, † 1962) entstand in den 1950er-Jahren, als Echo und Korrektiv eines lange Zeit vom Kolonialroman

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Literatur in arabischer Sprache

Die arabische Literatur des Maghreb blieb lange Zeit einer traditionell eher didaktisch-diskursiven Prosa und einem überkommenen Kanon erstarrter poetischer Formen verhaftet: In

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Quellenangabe
Brockhaus, maghrebinische Literatur. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/maghrebinische-literatur