Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden bedeutende historische Bauten wiederhergestellt. Vom ottonischen Dom Sankt Mauritius und Sankt Katharina (1207 abgebrannt) sind Reste einer Krypta freigelegt. Der Neubau (1209–1520) ist eine im Grund- und Aufriss der französischen Gotik folgende dreischiffige Basilika mit Chorumgang und Kapellenkranz, unvollendeten Osttürmen sowie hoher Doppelturmfassade im Westen. Der Dom verfügt über hervorragende Bauplastik (am Nordportal des Querhauses »Kluge und törichte Jungfrauen«, um 1240–50) und birgt außerdem zahlreiche plastische Bildwerke von hoher künstlerischer Qualität (u. a. die

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Quellenangabe
Brockhaus, Stadtbild. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/magdeburg-40/stadtbild