leitfähige Kunststoffe, leitfähige Polymere, Kunststoffe, die den elektrischen Strom leiten. Normalerweise ist dies ein Paradoxon, denn Kunststoffe besitzen in ihren Molekülen keine frei beweglichen Elektronen und sind deshalb perfekte Isolatoren. A. J. Heeger, A. G. MacDiarmid und H. Shirakawa fanden aber im Jahr 1977 heraus, wie man die aus Ketten aufgebauten Makromoleküle behandeln muss, um sie leitfähig zu machen. 2000 erhielten sie dafür den Chemienobelpreis. Heute ist die Entwicklung so weit vorangeschritten, dass sich ein ganzes Forschungsgebiet, die Polymerelektronik (Polytronik) damit befasst.

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Quellenangabe
Brockhaus, leitfähige Kunststoffe. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/leitfähige-kunststoffe