Leistungssport, allgemein der mit dem Ziel der Erbringung und Darstellung einer

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Rahmenbedingungen

Träger und Instrument sportlicher Leistungen ist die sportliche Bewegung (was allerdings augenscheinlich »bewegungsarme« Sportarten, wie z. B. das Scheibenschießen, nicht ausschließt). Die sportliche Bewegung wird zum ausdrücklichen Träger, wenn sie hinsichtlich ihres Ablaufs, Ausdrucks, der Darstellung und in Bezug auf das erreichte Ergebnis an Gütemaßstäben gemessen und entsprechend als gut oder schlecht, gelungen oder misslungen eingestuft werden

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Merkmale leistungssportlicher Leistungen

Leistungen im Leistungssport unterscheiden sich grundsätzlich von Leistungen im Breitensport. Zwar kann auch breitensportliches Handeln durchaus leistungsorientiert erfolgen, aber das leistungssportliche Leistungsethos ist anders ausgerichtet als das breitensportliche. Das liegt zunächst an der Rolle, die der Leistungssport heute im Leben der Akteure einnimmt. So sind Leistungssportler und -sportlerinnen nicht nur stärker in Trainings- und Wettkampfpläne, öffentliche Erwartungen, Abhängigkeiten von Trainern, Funktionären und Verbänden eingezwängt, sondern die externen Leistungsanforderungen sind auch wesentlich höher als die an Breitensportler, die sich meist nur

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Klassische Sinnmuster des Leistungssports

Das Selbstverständnis des Leistungssports wurde seit Anfang des 20. Jahrhunderts maßgeblich durch die olympische Bewegung und die Leistungsphilosophie P. de Coubertins definiert. Zwei Grundsätze formten dieses Selbstverständnis: die Idee der

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Die Entwicklung des Leistungssports in der BRD und in der DDR seit den 1960er-Jahren

Seit Mitte der 1960er-Jahre wurden die Leistungsanstrengungen des Sports in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr als ausreichend empfunden. Dies lässt sich in erster Linie aus der veränderten Situation erklären, mit der sich der bundesdeutsche Sport zu jener Zeit konfrontiert sah. Die Initialzündung für die Überlegungen zur Änderung der institutionellen Förderung des Leistungssports beziehungsweise Hochleistungssports in der Bundesrepublik Deutschland waren die Olympischen Spiele 1960, bei denen sich die Vormachtstellung des Ostblocks abzuzeichnen begann. Selbst den klassischen Amateurprinzipien verhaftete Idealisten mussten erkennen,

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Das System des Leistungssports in Deutschland

Die staatliche Förderung des Leistungssports in Deutschland legitimiert sich aufgrund seines Beitrags zur nationalen Repräsentanz. Das System der Leistungssport- beziehungsweise Spitzensportförderung besteht aus spezifischen Einrichtungen – den Leistungszentren – und wird von den »sportbetonten Schulen« flankiert. Das zentrale Steuerungs- und Koordinierungsorgan im bundesdeutschen Leistungssport ist der Bereich Leistungssport (ehemals BA-L) im DSB. Direkt oder indirekt mit der Organisation des Leistungssports bzw. der Betreuung von Spitzensportlern befassen sich das NOK für Deutschland und die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Hinzu kommt das Engagement der zahlreichen

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Kinder und Leistungssport

Die öffentliche Bewertung des Leistungssports und Hochleistungssports im Kindes- und Jugendalter ist v. a. in der medialen Berichterstattung durch eine auffallende Widersprüchlichkeit gekennzeichnet. Auf der einen Seite werden die Leistungssport treibenden Kinder und Jugendlichen als bedauernswerte Geschöpfe, als Gefangene im Räderwerk einer unbarmherzigen und unmenschlichen Leistungsmaschinerie dargestellt. Auf der anderen Seite werden Leistungssportler und -sportlerinnen im Kindes- und Jugendalter auf eine Weise präsentiert, die viel von der Faszination und mythischen Wirkung sportlicher Leistung ausstrahlt. Diese Wirkung ist nicht zuletzt der Jugend

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Quellenangabe
Brockhaus, Leistungssport. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/leistungssport