Laie [althochdeutsch leigo »Nichtgelehrter«, von lateinisch laicus »zum Volk gehörig«, zu griechisch laós »Volk«] der, -n/-n, katholisches Kirchenrecht: Bezeichnung für Christen, die keine geistlichen Amtsträger (Kleriker) sind. Frauen (auch weibliche Ordensangehörige) sind immer Laien; männliche Ordensangehörige können entweder Laien oder Kleriker sein. Das griechische Wort »laikos« meinte ursprünglich alle »zum auserwählten Volk Gottes« Gehörenden.

(54 von 382 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Laie (katholisches Kirchenrecht). http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/laie-katholisches-kirchenrecht