Kroati|en, amtlich kroatisch Republika Hrvatska [ˈhrvaːtskaː], deutsch

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Staat und Recht

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Verfassung

Die am 22. 12. 1990 in Kraft getretene Verfassung (mehrfach revidiert) definiert Kroatien als »einheitlichen, unteilbaren, demokratischen und sozialen Staat« sowie als »Nationalstaat des kroatischen Volkes und Staat der autochthonen

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Recht

Die Gerichtsbarkeit in Kroatien wird ausgeübt von den Amtsgerichten, Gespanschaftsgerichten (in Strafsachen Gerichte erster Instanz), dem Verwaltungsgericht und dem Obersten Gericht

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge wurde am 22. 12. 1990 offiziell eingeführt. Sie ist rot über weiß über blau gestreift

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Nationalfeiertag

Der 25. 6. erinnert an die Proklamation der Unabhängigkeit 1991.

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Verwaltung

Administrativ gliedert sich Kroatien auf der regionalen Ebene in 20 Bezirke (in

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Parteien

Wichtige Parteien sind die konservative Kroatisch-Demokratische Gemeinschaft (HDZ, gegründet 1989), die Sozialdemokratische Partei Kroatiens (SDP, 1993 hervorgegangen aus dem

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Gewerkschaften

Größte Gewerkschaftsverbände sind u. a. der Bund selbstständiger Gewerkschaften Kroatiens (SSSH) mit

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Bildungswesen

Die Zuständigkeit für die staatliche Bildungspolitik liegt beim Ministerium für Bildung und Sport. Die nationalen Minderheiten haben das Recht auf Erteilung muttersprachlichen Grundschulunterrichts.

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Medien

Die Pressefreiheit ist durch staatliche Kontrolle und starke wirtschaftliche Interessen gefährdet. Auf dem Medienmarkt stark engagiert sind ausländische Medienunternehmen. – Presse: Die Europapress Holding (EPH, Zagreb), an der die deutsche Funke-Mediengruppe

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Streitkräfte

Seit 1991 zielstrebig aufgebaut, umfasst die Gesamtstärke der Armee 18 600 Mann; paramilitärische Kräfte: 3 000

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Landesnatur

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Landschaft

Kroatien gliedert sich in drei geografische Teilräume: in den kroatischen Anteil am Pannonischen Becken, in den Hochkarst mit der Innenzone des Dinarischen Gebirges und in den adriatischen Küstensaum. Kernraum des Landes ist der Teil des Pannonischen Beckens, ein fruchtbares, dicht besiedeltes Tiefland zwischen Save, Mur, Drau und Donau mit weiten Schwemmlandebenen und Schotterplatten;

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Klima

Im dalmatinischen Küstenbereich herrscht teilweise submediterranes, teilweise mediterranes Klima mit warmen, sonnigen und trockenen Sommern und

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Vegetation

Die ursprüngliche Vegetation bestand im Küstenbereich bis 200 m über dem Meeresspiegel

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Rund 90,4 % der Bevölkerung sind Kroaten, 4,4 % Serben, 0,7 % Bosniaken, je 0,4 % Italiener, Albaner und Roma, 0,3 % Ungarn, je 0,2 % Tschechen und Slowenen, je 0,1 % Mazedonier, Montenegriner und Slowaken. 2,3 % setzen sich aus verschiedenen anderen ethnischen Gruppen zusammen. Von den während des jugoslawischen Bürgerkrieges (1991–95) geflohenen oder vertriebenen Serben ist nur ein kleiner

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Religion

Die Verfassung (Artikel 40) garantiert die Religionsfreiheit und verpflichtet den Staat auf der Grundlage des Prinzips der Trennung von Staat und Religion zu religiöser Neutralität und Parität (Artikel 41). Grundlage der Beziehungen zwischen dem Staat und der katholischen Kirche, die als

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Kroatien war nach Slowenien die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Republik im ehemaligen Jugoslawien. Insbesondere durch die Deviseneinnahmen im Tourismus trug sie wesentlich zur Verbesserung der Zahlungsbilanz bei. Nach dem Zerfall Jugoslawiens wurde

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Bodenschätze

Kroatien verfügt nur über wenige Bodenschätze. Ökonomisch bedeutend sind die Erdöl-

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Energiewirtschaft

Die Stromerzeugung erfolgt zu 67,6 % aus Wasserkraft und zu 26,5 % aus

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Industrie

In Industrie, Bauwirtschaft und Bergbau sind 24 % der Erwerbstätigen beschäftigt. Die

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Landwirtschaft

Die landwirtschaftliche Nutzfläche erstreckt sich auf 27 % des Territoriums, davon sind über ein Drittel Wiesen und Weiden. Der Ackerbau konzentriert sich

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Forstwirtschaft

Kroatien ist zu 34 % mit Wald bedeckt. Der zu 74 % staatseigene

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Fischerei

Die Fischfangmenge legte in den letzten Jahren stark zu. Die Gesamtfangmenge

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Tourismus

Mit einer Küstenlänge von rd. 1 700 km und mehr als 200 touristisch erschlossenen Inseln, der Kaskade der Plitvicer Seen und zahlreichen kulturhistorisch interessanten Städten verfügt Kroatien über ein großes touristisches Potenzial.

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Weltnaturerbe: Plitvicer Seen

Die Plitvicer Seen in Kroatien, verbunden durch Wasserläufe und Wasserfälle, wurden als eines der ersten Naturdenkmäler 1979 ins UNESCO-Welterbe aufgenommen.

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Außenwirtschaft

Das Außenhandelsdefizit steigt seit Jahren kontinuierlich (Einfuhrwert 2016: 19,8 Mrd. €;

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Verkehr

Relief und Form des Landes erschweren die Verkehrserschließung und die Anbindung der peripheren Regionen an Zagreb als Wirtschaftszentrum und zentralen

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Geschichte

Antike bis Hochmittelalter: Das von Illyrern und keltischen Skordiskern bewohnte Gebiet von Kroatien wurde 35 v. Chr. römisch und gehörte zu den Provinzen Pannonien beziehungsweise Illyrien. Nach ostgotischer, langobardischer, byzantinischer und awarischer Herrschaft wanderten im 7. Jahrhundert südslawische Stämme (Kroaten) ins Binnenland ein, während sich an der Küste die romanisierte Bevölkerung hielt; 641–800 gehörten die südlichen Gebiete wieder zum Byzantinischen Reich. Die im 7. Jahrhundert einsetzende Christianisierung erfolgte im Süden durch Byzanz, im Norden von Aquileja aus. Ab 806 zunächst unter fränkischer Herrschaft

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Informationen zur kroatischen Kultur

Informationen zur kroatischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Kroatien. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/kroatien